Hannover Nach einem Feuer in einem Flüchtlingsheim in Hannover durften fast alle der rund 90 Bewohner kurze Zeit später wieder in das Haus zurückkehren. Nach Feuerwehrangaben waren nur das Brandzimmer und die angrenzenden Räume am Donnerstagabend zunächst nicht mehr bewohnbar. Mehrere Menschen wurden deshalb zunächst in einem anderen Heim untergebracht, wie ein Sprecher in der Nacht sagte.

Der Brand war am Donnerstagabend im Erdgeschoss ausgebrochen. Das dreistöckige Gebäude wurde evakuiert. Eine junge Frau und zwei Kinder hätten sich in den betroffenen Räumlichkeiten befunden, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau war mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen, wo sie dem Sprecher zufolge aber nicht lange bleiben musste. Die beiden Kinder wurden laut Feuerwehr vorsorglich von einem Notarzt untersucht. Sie konnten demnach aber unverletzt vor Ort bei ihrer Mutter bleiben.

Weil es kalt war und zu regnen begann, betreuten Einsatzkräfte und Heimmitarbeiter die unverletzten Bewohner in einem Bus der Feuerwehr und im Foyer des Hauses. Das Feuer war schnell gelöscht. Mehr als 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe waren zunächst unklar. Augenzeugen berichteten von geborstenen Scheiben und schwarzen Wänden.

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