Hannover /Bremen Die Zahl der Drogentoten in Niedersachsen und Bremen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 81 Menschen kamen in Niedersachsen durch Drogenmissbrauch ums Leben. Das waren 16 mehr als 2017, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, hervorgeht. In Bremen betrug die Zahl der Drogentoten im vergangenen Jahr 22, drei mehr als im Jahr davor.

Insgesamt starben in Deutschland im vergangenen Jahr demnach 1276 Menschen an illegalen Drogen. Im Jahr 2017 waren es vier weniger. Die meisten Todesfälle sind wie auch in den Jahren zuvor auf Überdosierungen von Opioiden wie Heroin oder Morphin zurückzuführen.

„Jeder einzelne Todesfall verpflichtet uns, Menschen noch besser vor den Gefahren von Drogen zu schützen und sie vor den oftmals tödlichen Folgen ihres Drogenkonsums zu retten“, sagte Mortler. Drogenabhängigkeit sei eine Krankheit und Kranke bräuchten Hilfe, keine Stigmatisierung.

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