Berlin 17 Jahre alt und schon Autofahrer – das begleitete Fahren macht es möglich. Doch die Begleitperson, die eigentlich für Sicherheit und Ruhe sorgen soll, kann dem Neuling arge Probleme bereiten. Wenn der Beifahrer zu viel Alkohol im Blut hat und die 0,5-Promille-Grenze überschreitet, muss der Neuling die Folgen tragen. Ihm drohen ein Bußgeld und auch Punkte im Flensburger Zentralverkehrsregister. „Der junge Fahrer kann seine Fahrerlaubnis auch komplett verlieren, je nach Pegel des Begleiters“, sagt Dieter Quentin von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF). Rauschmittel wie Cannabis darf der Beifahrer ebenfalls nicht zu sich nehmen.

Auch bei Unfällen trägt der junge Autofahrer die Verantwortung. Kommt es zu einem Schaden, muss seine Versicherung die Kosten tragen. Unerheblich ist dabei, ob die Begleitperson falsche Ratschläge gegeben hat.

Idee des begleiteten Fahrens ist, für mehr Sicherheit zu sorgen. Nach Untersuchungen von Verkehrsexperten mindern die Unterstützer auf dem Beifahrersitz das Unfallrisiko bei jungen Autofahrern um 23 Prozent. Infrage kommt als Begleiter nur, wer mindestens 30 Jahre alt ist und mindestens fünf Jahre einen Führerschein besitzt.

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