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Bund-Länder-Runde
Olaf Scholz offenbar mit Sympathie für allgemeine Impfpflicht

Ganderkesee Chemie-Alarm in Ganderkesee: 17 Mitarbeiter der Metallveredlungs-Firma Schmalriede Zink erlitten am späten Dienstagabend Verätzungen der Atemwege, als bei Reinigungsarbeiten eine Chlorgaswolke freigesetzt wurde. Bis auf zwei konnten inzwischen alle Verletzten die Kliniken verlassen.

Unfallursache sei falscher Umgang mit Chemikalien beim Befüllen eines Salzsäure-Beckens, sagte Uwe Rottmann, Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg. Warum das in dem Betrieb geltende Vier-Augen-Prinzip in diesem Fall missachtet wurde, müsse jetzt ermittelt werden.

Um 23.13 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Die Ortsfeuerwehr Ganderkesee, der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr und die Schnelle Einsatzgruppe des Roten Kreuzes aus Ganderkesee und Hude waren mit mehr als 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Nach Messungen durch die Feuerwehr wurde in der Firmenhalle Entwarnung gegeben. Für die Allgemeinheit habe keine Gefahr bestanden, sagte Ganderkesees Gemeindebrandmeister Horst-Dieter Meyer. Wind und Regen hätten das verbleibende Gas beim Öffnen der Halle umgehend niedergeschlagen.

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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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