BRAKE Die Staatsanwaltschaft in Oldenburg ermittelt gegen eine privat betriebene Kinderkrippe in Brake (Kreis Wesermarsch). Es geht um den Verdacht eines versuchten Subventionsbetruges. Das hat Staatsanwältin Kathrin Schmelzer am Donnerstag auf Nachfrage der NWZ  bestätigt. Nähere Einzelheiten konnte sie allerdings nicht nennen.

Ausgelöst hat die Ermittlungen die Stadt Brake, die am 9. Juni Unterlagen der Kinderkrippe „Zwergnase“, in der 15 Kinder betreut werden, zur Prüfung der Braker Polizei übergeben hatte. Knut Matthiesen, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, sagte der NWZ , dass er nach einer ersten Durchsicht der Unterlagen keinen Hinweis darauf gefunden habe, dass sich jemand persönlich habe bereichern wollen. Dennoch sind die Papiere an die Staatsanwaltschaft gegangen.

Die Stadt hatte die Polizei eingeschaltet, nachdem der Trägerverein der Krippe um den Ausgleich eines Defizits gebeten hatte, das in Folge eines Anbau entstanden war. Eine Rolle spielt in diesem Zusammenhang offenbar auch ein geänderter Mietvertrag, wie aus einem Vermerk der Polizei hervorgeht.

Für Hermann Mohrschladt, einer der beiden Vorsitzenden des Trägervereins, ist in „keiner Weise nachzuvollziehen“, warum die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Verein sei sich keiner Schuld bewusst. Über die Vorgehensweise der Stadt seien die Eltern und Mitglieder „sehr verärgert“.

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