VECHTA Bei einer offiziellen Munitionssuche am Vechtaer Gewerbe- und Wohngebiet „Stukenborg“ haben Mitarbeiter einer Kampfmittelbergungsfirma aus Celle am Mittwoch, 31. August, gegen 10.45 Uhr, den dritten Blindgänger seit Jahresbeginn aus dem II. Weltkrieg gefunden. Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe vom US-amerikanischen Typ „M 103“ verfügte über einen „Kopfzünder“, der sonst bei diesem Muster übliche Heckzünder war vermutlich beim Aufschlag abhanden gekommen, und war zum Teil aufgerissen. Sie enthielt nach Angaben von Oltmann Harms (Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen) noch etwa 80 Kilogramm ihrer ursprünglichen Ladung von 120 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff. Um den Fundort, wo unter anderem weitere Munitionsteile und zahlreiche Stabbrandbomben ans Tageslicht kamen, wurde ein Sicherheitskorridor mit einem Radius von 1000 Metern eingerichtet. Etwa 4000 Anwohner und Beschäftigte benachbarter Unternehmen sollen ab 16 Uhr mit Hilfe einer Einsatzhundertschaft der Polizei aus Oldenburg evakuiert werden. Die Stadt Vechta hat unter Telefon 04441/886444 ein Bürgertelefon eingerichtet. Als Evakuierungszentrum dient das Schulzentrum Vechta-Nord. Streifenwagen des Polizeikommissariats Vechta riegeln zahlreiche Straßen im Sperrgebiet ab. Voraussichtlich gegen 18 Uhr wollen Harm und sein Kollege Johann Hillmann den Blindgänger entschärfen.

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