+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 27 Minuten.

Bootsunfall von Barßel
Verteidigung legt Berufung gegen Urteil ein

Nicht immer muss Mathe das absolute Lieblingsfach sein, um im Bankwesen Fuß zu fassen. „Ich mochte eigentlich alle Fächer gern und hatte keinen speziellen Favoriten“, erinnert sich Sandra Eppler an ihre Schulzeit. Dennoch hat die 19-Jährige, die in Stuhr wohnt und im vergangenen Jahr ihr Abi gemacht hat, genau diesen Weg eingeschlagen. Der Grund: ein zweiwöchiges Bankpraktikum in der 10. Klasse. „Das hat mir wahnsinnig gut gefallen: das Arbeiten mit Menschen, insbesondere im direkten Kundenkontakt, und der Umgang mit Zahlen.“

Eine gute Mischung, die sie nun auch während der Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Bremer Landesbank (BLB) erlebt. Seit gut einem Jahr hat sie Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche des Hauses und erlernt dabei die Fertigkeiten, die für den verantwortungsbewussten Umgang mit den Kunden, aber auch mit Geld, sehr wichtig sind. „Ich freue mich über das tolle Team und das Umfeld, in dem ich unterwegs bin“, sagt Sandra Eppler zufrieden, die an den beiden Standorten der Bank in Bremen und in Oldenburg eingesetzt wird.

Gleich zwei Einführungswochen

Damit den jährlich 20 Neulingen (jeweils zehn starten eine „klassische“ Ausbildung, die anderen zehn absolvieren ein duales Studium) der Einstieg ins Team leicht fällt, werden sie schon vor der Ausbildung an ihr neues Tätigkeitsumfeld herangeführt. Bereits während der Auftaktveranstaltung lernen sie ihre Paten kennen, nämlich die Azubis des vorherigen Jahrgangs, die stets als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Außerdem gibt es in den ersten beiden Ausbildungswochen erste Grundkenntnisse zu den Besonderheiten des Hauses. Wie funktioniert die Telefonanlage? Was hat es mit dem hauseigenen Netzwerk auf sich? Wo finde ich was? Fragen über Fragen, die glücklicherweise schon zu Anfang geklärt werden.

Organisation und Kundenkontakt

„Am liebsten habe ich direkt mit unseren Kunden zu tun, die Arbeit in der Privatkundenabteilung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Für eine gute Beratung ist es aber auch wichtig, die unterschiedlichen Prozesse im Haus kennenzulernen“, sagt Sandra Eppler, die derzeit im Projekt- und Prozessmanagement der Bank eingesetzt ist. „Wir erhalten hier die vielfältigsten Einblicke, so dass sich irgendwann alles Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammensetzt – wie ein richtiges Puzzle.“ Selbstverständlich spielt auch die Theorie eine wichtige Rolle: Zweimal im Jahr geht es für etwa zehn Wochen in die Berufsschule oder aber in die Berufsakademie. Zusätzlich gibt es interne Schulungen und die jährliche Seminarfahrt mit allen Ausbildungsjahrgängen. „Die nächste steht noch in diesem Oktober an“, freut sich Sandra Eppler. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen der Mitauszubildenden stehen hier zum Beispiel Vertriebs- und Präsentationstrainings auf der Agenda.

Fit für die Karriere

Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Karriere zu machen. „Möglich ist ein berufsbegleitendes Studium an der Frankfurt School of Finance & Management oder alternativ ein Bachelorstudiengang an der FOM - Fachhochschule für Ökonomie und Management in Bremen “, so Andreas Walter, Leiter der Nachwuchskräfteentwicklung.

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.