Osnabrück Das Institut für Islamische Theologie in Osnabrück will den Frauenanteil in Forschung und Lehre deutlich erhöhen. Von vier Professuren, die ausgeschrieben seien oder deren Ausschreibung vorbereitet werde, sollten unter Beachtung der wissenschaftlichen Kriterien „mindestens eine, idealerweise zwei mit einer Frau besetzt werden“, sagte Institutsdirektor Bülent Ucar in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das habe das Team, das die Berufungen vorbereite, im Rahmen des neuen Forschungskonzepts einstimmig beschlossen. Die Berufung für den neuen Studiengang „Soziale Arbeit“ laufe bereits, sagte Ucar. Die ersten Studierenden würden voraussichtlich zum Wintersemester 2021/22 beginnen.

Absolventen könnten in den bestehenden Verbänden der freien Wohlfahrtspflege oder in einem noch zu gründenden Verband für muslimische Wohlfahrtspflege arbeiten. Für die übrigen drei Professuren, die für Islamische Theologie und das Lehramtsstudium Islamische Religion notwendig seien, laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen auf Hochtouren, sagte Ucar. Bisher seien dort Gast- oder Vertretungsdozenten tätig. Das Konzept und die Ausschreibungen seien bereits vom Forschungsministerium genehmigt. Wenn alle noch ausstehenden Professuren besetzt seien, werde das 2012 gegründete Institut erstmals die ursprünglich geplante Besetzung von acht Professuren aufweisen.

Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

NWZ-Jobs.de
Finden Sie Ihren Traumjob auf NWZ-Jobs.de!

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.