Seit mehr als einem Jahr bin ich jetzt beim Oldenburger Automobilzulieferer Vierol AG in der Ausbildung zur Außenhandelskauffrau. Es gefällt mir deshalb besonders, weil ich im Alltag, also im Export von Fahrzeugteilen, viel mit Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Sprachen zu tun habe, denn wir liefern in über 125 Länder auf der ganzen Welt. Das ist jeden Tag spannend.

Dass es bei mir ein Beruf mit internationalem Flair sein sollte, war mir früh klar – spätestens, nachdem ich als Schülerin ein Austauschjahr in Italien verbracht hatte. Damals habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ich heute gut nutzen kann, nicht nur die Sprache!

Nach dem Auslandsjahr wechselte ich als Alhornerin zur Oberstufe des Landkreis-Gymnasiums Graf-Anton-Günther nach Oldenburg. Schon nach einem knappen Jahr begann ich, mich mit Möglichkeiten für eine Berufsausbildung zu befassen – und stieß in der Zeitung auf die Vierol AG! Ich habe mich dann näher informiert und schließlich eine Bewerbung geschrieben.

Dann ging alles recht schnell. Bei der Vierol AG ist man bei der Nachwuchssuche sehr engagiert. Ich wurde zu insgesamt drei Terminen eingeladen, mit Auswahltest und mehreren Gesprächen, darunter auch mit Frau Viertelhaus-Koschig aus dem Vorstand und der Ausbildungsleiterin Barbara Dananic. Alles lief gut. Bereits nach kurzer Zeit bekam ich den Ausbildungsvertrag zugeschickt – das war schon ein Dreivierteljahr vor meinem Abitur!

Den ersten Ausbildungstag habe ich noch in guter Erinnerung: Ich fuhr von Ahlhorn aus mit dem Zug nach Oldenburg und wurde zusammen mit den anderen neuen Auszubildenden in der Vierol-Zentrale, gegenüber vom Bahnhof, freundlich begrüßt. Dann gab es eine Rallye durch die neue Oldenburger Unternehmenszentrale. Dabei ging es um viele Aufgaben, bei deren Erledigung man gleich automatisch mit zahlreichen Kollegen ins Gespräch kam. Kommunikation ist in dieser Branche eben sehr wichtig!

Das habe ich seit meiner ersten Ausbildungsstation im Export immer wieder gemerkt. Dort hatte ich übrigens gleich mit dem Balkan, mit Osteuropa zu tun. Bald gab es auch die ersten Kontakte mit italienischen Kunden. Ich konnte nun auch mein Italienisch einbringen.

Weiter ging es in andere Marktgebiete, in die Disposition und den Einkauf. Besonders spannend war auch die Ausbildungsstation bei der Vierol-Tochtergesellschaft, der Vicogo GmbH. Die befindet sich ebenfalls in den Räumlichkeiten der Vierol AG und handelt im Nonfood-Bereich mit Alltags- und Fitnessprodukten. Alle Sparten haben etwas für sich. Momentan bin ich in der Buchhaltung und als nächstes ist das Lager dran, also das moderne Logistikzentrum in Rastede.

Nebenbei sind wir Azubis auch immer an Projekten beteiligt. Wir repräsentieren die Vierol AG zum Beispiel bei Ausbildungsmessen. Manchmal können wir Azubis auch mit auf Auslandsmessen, etwa in Finnland oder den Niederlanden.

Und dann geht es auch schon bald auf die Abschlussprüfung 2014 zu, denn meine Ausbildung dauert nur zwei Jahre. Was anschließend kommt, kann ich noch nicht sagen. Aber es gibt regelmäßig Gespräche, und in Kürze auch das Jahresgespräch. Das ist eine gute Sache, denn da kann man auch über zukünftige Pläne reden.

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