Soziales
Bündnis will Bedarf an Pflege-Nachwuchs sichern

Bild: Gateau
Weiterer Nachwuchs soll folgen: Gesundheits- und Krankenpflegerin Elisa Siebler misst den Blutdruck.Bild: Gateau
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Hannover Um dem Mangel an Pfleger-Nachwuchs beizukommen, will in Niedersachsen ein Bündnis aus Kommunen und Verbänden eine übergreifende Ausbildung für die Branche anbieten. „Es wird eine gemeinsame Ausbildung geben, die es den Auszubildenden ermöglicht, danach in allen Bereichen zu arbeiten: ganz allgemein in der Pflege, der Alten- oder der Kinderkrankenpflege; und es wird einen weiteren Studiengang geben“, sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD), die das Bundesland als Vorreiter in Deutschland sieht.

Die gesetzliche Grundlage für die neue Ausbildung soll Ende des Monats im Bundesrat geschaffen werden, ab 2020 würde die Reform dann umgesetzt. Das Land will sich mit einer Anschubhilfe von 600 000 Euro daran beteiligen. Bei der neu aufgestellten Ausbildung kann man sich im zweiten Ausbildungsjahr entscheiden, ob man im letzten Jahr die EU-weit anerkannte generelle Pfleger-Ausbildung macht oder sich als Kinder- oder Altenpflegekraft spezialisiert.

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