Stuttgart (dpa/tmn) - Wer gemeinsam mit Freunden eine Motorradtour fahren will, sollte genügend Pausen einplanen - und zwar häufiger, als wenn man alleine unterwegs ist.

Dadurch kann sich die Gruppe zwischendurch immer wieder sammeln, besprechen und die weitere Route durchgehen, erklärt die Prüforganisation GTÜ. Die Strecke sollte zudem möglichst nicht durch die Stadt führen, denn Ampeln und starkes Verkehrsaufkommen können die Gruppe auseinanderreißen.

Am besten fahren die Tourguides jeweils an der Spitze und ganz hinten stärkere und schnellere Motorradfahrer. So kann die Gruppe schwächere Mitglieder in die Mitte nehmen - und so leichter im Auge behalten. Das ist wichtig, damit langsamere Fahrer nicht von den anderen abgehängt werden oder hinterherhetzen müssen. Ein regelmäßiger Blick in den Rückspiegel zeigt, ob alle aus der Gruppe noch da sind.

Die ideale Gruppengröße sind fünf Personen - je mehr Mitfahrer, umso langsamer kommt das Team voran. Nebeneinander fahren ist verboten. Die Gruppe sollte leicht versetzt hintereinander fahren. So sehen auch die hinteren Fahrer, was vorne passiert und können reagieren. Für die eigene Sicherheit gilt außerdem: Abstand halten, rechtzeitig beim Abbiegen klare Zeichen setzen und nicht drängeln oder rasen.

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