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Berne Das ganze Wochenende ging es im Dorfgemeinschaftshaus Harmenhausen hoch her. Drei Tage lang hieß es bei einem ebenso bunten wie abwechslungsreichen Karnevals-Programm: „Ha He Hi“. Insgesamt 46 große und kleine Mitwirkende sowie das DJ-Team von Daniel Beyer sorgten dabei für Stimmung im Dorfgemeinschaftshaus.

Die „Funken“ machten mit ihrem rot-weißen Einmarsch den Auftakt der insgesamt 15 Programmpunkte, bevor die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Edeltraut Jüchter die Anwesenden begrüßte, um das Wort dann rasch an Udo Meyering zu übergeben. Dieser führte wieder mit lustigen Sprüchen durch die Veranstaltung – und kam im zweiten Teil des Abends nicht um ein Tänzchen mit den „Cowboy-Damen“ herum.

Gelacht wurde über Smartphones, nach denen in der Ollen getaucht werden musste, und über Silvesterböller, die nach dem Rattenvertreiben in der Jackentasche vergessen wurden. Beim anschließenden funkensprühenden Flexen in seiner Werkstatt wurde es dem Mitglied der Feuerwehr dann ziemlich heiß in der Körpermitte – zum Glück ohne ernsthafte Verletzungen.

Tänze und Späße wechselten sich im kurzweiligen Mix ab. Sonja Wenke ließ es sich nicht nehmen, als erste in die Bütt zu steigen. Vom Rheinischen ins Plattdeutsche hatte sie, verkleidet als Hippie und mit dickem Joint in der Hand, ihre Rede übersetzt und sorgte damit für beste Stimmung im Saal.

Ganz besonders freute sich der Moderator über Finja und Tomke Seggermann, die mit schwingenden Pois ihr Geschick beim Jonglieren bewiesen. Die stets schwungvolle Männertanzgruppe kam bei ihrem Tanz vor der Pause nicht ohne Zugabe von der Tanzfläche.

Im zweiten Programmteil hatte nach „Shortys Kneipe“ und den tanzenden Teens dann Björn Thümler aus Berne seinen Auftritt als neuer Harmenhauser Büttenredner. Mit Narrenkappe und im Frack nutzte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag die Gelegenheit, seinem Unmut über die Landesregierung ausgiebig in gereimter Form Luft zu machen.

Außer „vögeln, fressen, saufen, ist in Berne nichts zu verkaufen“, beschrieb Pastor Ingmar Hammann die Situation im Ortskern und spielte damit auf die neuesten Flatrateangebote eines, entgegen dem Trend offensichtlich florierenden Geschäfts an. Mit dem Bestreben, die Ortsmitte mit Leben zu füllen, mit Jubiläen der Feuerwehr, seinen „netten“ Briefen vom Amt, die es für sportliches Fahren gab, oder die vielen, nicht dafür geeigneten Gemeindestraßen, die die Stoßdämpfer der Fahrzeuge immer wieder auf harte Proben stellen, brachte Hammann das Publikum kräftig zum Lachen. Auf seinen stets amüsanten „Blick vom Kirchturm“ wird das Publikum im kommenden Jahr allerdings verzichten müssen. Er wolle eine „schöpferischen Pause“ einlegen, hieß es.

Die als tanzende, weibliche Polizisten verkleideten Männer heizten vor dem Finale die Stimmung noch einmal kräftig an, denn Schluss war danach noch lange nicht. Die gut gelaunten Gäste nutzten gerne die Gelegenheit, um bis in den frühen Morgen zu tanzen und sich zu amüsieren.

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