Köterende Der Theaterball des Landvolks Köterende ist schon lange zur beliebten Tradition für Jung und Alt geworden. Erst herzhaft über die plattdeutsche Komödie – in diesem Jahr „Champagner to’n Fröhstück“ – lachen, dann eine Stärkung am Schnitzelbüffet und schließlich ausgelassen zur Musik von DJ Mütze bis in den frühen Morgen tanzen, hieß es auf „Grummers Diele“.

Seit Ende November hatte das Ensemble, das sich mit „Polizistin“ Kerstin Tangermann und Toopustersch Frauke Hartmann über zwei Neuzugänge auf und vor der Bühne freuen konnte, dafür geübt. Die Lachmuskeln des Publikums im absolut voll besetzten Saal wurden dabei dieses Mal auf eine sehr harte Probe gestellt – auch die der befreundeten Hamburger „Bickbeeren Schweizer Speeldeel“, die nach einem Jahr Pause wieder zu den Gästen gehörte.

Die weiteren Aufführungen

Vier weitere Aufführungen der unterhaltsamen plattdeutschen Komödie „Champagner to’n Fröhstück“ sind geplant.

In Wüsting spielt die Theatergruppe des Landvolks Köterende am Sonntag, 19. Februar, um 15 Uhr in der Gaststätte Buchholz (Grummersorter Dorfstraße 23).

In Neuenhuntorf gastieren die Darsteller am Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr und am Sonntag, 5. März, um 20 Uhr im Gemeindehaus (Neuenhuntorfer Straße 36)

Die letzte Vorstellung beginnt am Samstag, 1. April, um 15 Uhr im Vielstedter Bauernhaus in Vielstedt (Am Bauernhaus 1).

Karten gibt es zum Preis von sechs Euro ausschließlich an der Tages- beziehungsweise Abendkasse.

Ein Schlafzimmer mit Südbalkon, ein „komodiges“ Wohnzimmer, ein weiterer Raum, Küche, Bad – genau das, was Valentin Müller (Volker Kayser) und Marie Stratmann (Frauke Vosteen), die bei der Wohnungsbesichtigung aufeinander treffen, vorschwebt. Angesichts der für ihr Budget doch recht hohen Nebenkosten nehmen sie den Vorschlag von Hausverwalterin Hanna Koslowski (Tanja Wenke) gerne an, einfach eine Wohngemeinschaft zu gründen. Dass das Zusammenleben, das so harmonisch mit dem gemeinsamen Sperrmüllsammeln für die Wohnungseinrichtung beginnt, zu allerlei Trubel führt, ahnt beim Einzug noch keiner der beiden Rentner – genauso wenig, wie dass beide auf der „Flucht“ sind.

Schnell hat Maries Tochter Sophie (Christina Maas) raus, wo ihre Mutter, der sie „vorsorglich“ das Konto gesperrt hat, abgeblieben ist. Und auch Valentins Sohn Lukas (Hergen Wenke) steht rasch nach der Flucht seines Vaters aus dem Seniorenheim auf der Matte. Um herauszufinden, wo der vermeintlich gut untergebrachte Vater abgeblieben ist, folgt Lukas einfach dessen Leidensgenossen Kuddel Knoop (Wilfried Reker) der seinem Freund einen Koffer mit seinen Sachen aus dem Heim schmuggelt. Eine ziemlich neugierige Nachbarin (Frauke Steenken), ein „Kunstraub“ und diverse Missverständnisse sorgen in dem kurzweiligen Stück von Michael Wemper für jede Menge Gelächter und Applaus.

Mit Champagner und Hamborger Köm gratulierten nach der gelungenen Premiere die befreundeten Hamburger, die mit 18 Personen per Bus angereist waren, um mitzufeiern. Seit zehn Jahren besucht man sich inzwischen gegenseitig. Es sei toll gewesen, das Stück, dass auch bei den „Bickbeeren Schweizern“ im März auf die Bühne komme, schon einmal vorab zu sehen. Besonders an der Perücke von Marie Stratmann habe sie Gefallen gefunden, lobte Kerstin Schubert, die genauso wie Frauke Vosteen in diese Rolle schlüpfen wird.

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