Frankfurt /Main Gemütlichkeit gepaart mit folkloristischen Elementen – so stellte sich jetzt der Deko- und Einrichtungstrend für Herbst und Winter bei der Konsumgütermesse Tendence in Frankfurt am Main dar. Drei zentrale Trendthemen zeichneten sich dort ab:

 Gemütlichkeit: Dafür sorgen in diesem Herbst verstärkt natürliche Materialien wie Holz, Fell oder grobgestrickte Wolle. Bei Einrichtungselementen und Dekoaccessoires dominieren daneben Metalle, die Wärme ausstrahlen, wie Kupfer oder Messing. Sinnbildlich für diesen Trend sind auch Adaptionen des guten alten Ohrensessels oder Sofas mit vorgezogenen Seitenelementen, die den Sitzenden zu umarmen scheinen.

 Rauchige Pastellfarben: Rosa, Hellblau, Mint – im Frühjahr und Sommer traten sie als frische Sorbetfarben auf, und auch in der kommenden Wintersaison muss auf sie nicht verzichtet werden. Allerdings folgen sie den Gesetzen des Winters und präsentieren sich zum Start der kalten Saison in einer rauchigen Variante. Allen voran Rosa, das zur Zeit auf der Beliebtheitsskala der Trendfarben ganz oben rangiert. Als „Smokey Pastelle“ (Rauchige Pastelle) oder Winterpastelle sind sie auch bei der saisonalen Dekoration der kommenden Winter- und Weihnachtszeit nicht wegzudenken.

 Folklore: Fröhlich, bunt und ein bisschen morbide – was im Sommer der Ethnolook war, ist im Herbst die Folklore. „Sie wird mit Sicherheit ein großes Thema in der Herbstsaison sein“, sagt Nicolette Naumann, Leiterin der Messe Tendence. Einerseits seien die Dekorationen von russischer und andererseits von mexikanischer Folklore inspiriert. Aufwendig geflochtene Haarkränze à la Frida Kahlo und großflächige Blumenstickereien im russischen Stil sind genauso en vogue wie Fröhlich-Morbides im Stile der Santa Muerte – kunterbunt und von Blüten umgeben. Die Kultfigur aus Mexiko ist eine magisch-religiöse Gestalt, die als weibliches Skelett in den Farben Rot, Weiß, Grün und Schwarz dargestellt wird und für Liebe, Glück, Schutz und Gesundheit steht. Gerade der Gegensatz des Fröhlich-Folkloristischen mit den an sich eher morbiden Totenkopf- und Skelettdarstellungen macht den Reiz dieses neuen Trends aus.

„Blüten – gestickt auf Kissen oder als Printmuster auf Geschirr – sind ein ganz großes Thema“, erklärt Naumann. Es handle sich dabei immer um große Blüten, keine filigranen mehr wie im Frühjahr. Und sie passten auch durchaus zum Herbst und Winter, denn die „folkloristischen Blüten sind zwar bunt, aber darunter ist viel dunkles Rot, Braun und Violett“. Auch Schwarz finde sich oft in Verbindung mit Blumenmustern.

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