HAMBURG /FRANKFURT

Das Licht darf nur einzelne Punkte im Garten inszenieren. Die Elektroinstallation sollte ein Fachmann ausführen. HAMBURG/FRANKFURT/GMS - Gartenbeleuchtung schafft in der Dunkelheit Atmosphäre. Und außerdem hat sie die Aufgabe, Wege und Treppen zu sichern: „Im Eingangsbereich sorgt eine gute Ausleuchtung für die Sicherheit der ankommenden Bewohner und Gäste“, sagt Susanne Woelk von der Aktion „Das sichere Haus“. Zudem schrecke Licht ungebetene Besucher ab. Leuchten für Wege und Treppen haben möglichst nach unten

gerichtete Lampen: Es sollte kein Streulicht nach oben verloren gehen und den Betrachter blenden.

Aus Sicherheitsgründen verdienen Zugänge mit Treppen besondere Aufmerksamkeit. „Treppen mit mehr als vier Trittstufen sollten einzeln beleuchtet werden“, erläutert Thomas Spilmann für die Fördergemeinschaft Gutes Licht. An der Haustür lassen Wandleuchten Besucher nicht im Dunkeln stehen. Sie werden am besten in etwa drei Viertel der Höhe des Hauseingangs angebracht. Aber auch etwa zwei Meter hohe Mastleuchten eignen sich. So genannte Downlights sind für Vordächer oder Dachüberstände eine gute Lösung.

Bei einer funktionalen Beleuchtung, etwa auf dem Weg zwischen Garage und Haus, bieten sich laut Spilmann statt eines Lichtschalters ein Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter an. Es gibt sie einzeln oder schon in die Leuchte integriert zu kaufen. Sie lassen sich auch miteinander kombinieren. Lästiges Aus- und Einschalten entfällt. Zudem wird Strom gespart, da die Beleuchtung nur angeht, wenn Licht benötigt wird.

Für die Dauerbeleuchtung im Außenbereich eignen sich besonders Energiesparlampen. „Moderne Energiesparlampen leuchten auch bei Frost“, sagt Markus Rademacher vom Hersteller Osram. Um zusätzlich Strom zu sparen, gebe es Energiesparlampen mit integriertem Dämmerungssensor. Diese Leuchten stellen sich dann automatisch mit Beginn der Dunkelheit an und gehen mit Sonnenaufgang von selbst aus.

Durch den gezielten Einsatz von Lampen lassen sich im Garten Stimmungen schaffen. „Wichtig bei Lichtinszenierungen ist, nicht jeden Quadratmeter des Gartens beispielsweise mit einem Halogenscheinwerfer in helles Licht zu tauchen, sondern nur einzelne Punkte zu beleuchten“, sagt Spilmann. Denn erst Dunkelzonen lassen die beleuchteten Bereiche wirken.

Voraussetzung für fest installierte Leuchten und Steckdosensäulen im Garten ist eine gut durchdachte Elektroinstallation. „Im Garten dürfen dafür nur spezielle Erdkabel spatentief in etwa 60 Zentimeter Tiefe im Erdreich verlegt werden“, sagt Klaus Jung vom Fachverband Energie-Marketing und -Anwendung. Diese Kabel sollten zusätzlich von einem Leerrohr ummantelt sein, um sie vor Beschädigungen zu schützen. Der Verlauf von Erdkabeln im Garten sollte dokumentiert werden, so Jung, um sie später wieder zu finden.

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