Zlatibor Das Schönste für jeden Sportler ist es, wenn eine intensive Trainingswoche mit einem Testspiel abgerundet wird. Keine Kondition mehr bolzen, sondern endlich spielen. Für die Profis der EWE Baskets Oldenburg stand am Sonntagabend im Trainingslager im serbischen Zlatibor der erste Härtetest an.

Gegen das serbische Team von KK Sloboda Uzice gewann der Basketball-Bundesligist von Trainer Mladen Drijencic deutlich mit 93:67 (50:32). „Für den ersten Auftritt in neuer Zusammenstellung des Teams bin ich sehr zufrieden“, sagte Drijencic, der gegen Uzice – eine Nachbarstadt von Zlatibor – allen Akteuren reichlich Spielanteile gab. Die Baskets ließen den Ball laufen und kamen so zu zahlreichen sehenswerten Spielzügen und Aktionen.

Defensive stärken

Auf Zugang Robin Amaize musste der Coach allerdings verzichten. Der Flügelspieler, der als Leihgabe vom deutschen Meister FC Bayern an die Hunte gewechselt ist, fiel aufgrund einer Magen-Darm-Infektion aus. Für das zweite Testspiel an diesem Mittwoch gegen Lokalmatador KK Zlatibor wird Amaize den Oldenburgern aller Voraussicht wieder zur Verfügung stehen.

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„Ich bin sehr beeindruckt von unserem Team. Das macht alles einen sehr guten Eindruck, wir haben viele tolle Spieler“, sagte Gerry Blakes, der wie Amaize, Braydon Hobbs und Kevin McClain zu den neuen Gesichtern im Kader gehört: „Das Trainingslager bringt uns voran und ist perfekt organisiert. Die Coaches machen einen guten Job.“

Mit dem Spiel gegen Uzice beendeten die Oldenburger auch die erste Woche in dem beliebten Ferienort in Serbien. Nachdem die Vormittage der ersten Tage vor allem von Konditionstraining geprägt waren, setzte das Trainerteam am Abend andere Schwerpunkte. So ging es in diesen Trainingseinheiten vermehrt um den spielerischen Feinschliff.

Besonders viel Wert legt der Coach in Zlatibor dabei auf die Defensive. „Um die Offensive werden wir uns wahrscheinlich erst später kümmern, weil die letzten Jahre ging der Ball ja immer rein“, sagt Center Rasid Mahalbasic, der sich am Montag für ein Telefoninterview zur Verfügung stellte, das als Podcast auf www.nwzonline.de zu hören ist. Besonders hinten hätten die Baskets in den vergangenen Jahren aber immer wieder ihre Probleme gehabt, meinte der Österreicher.

Wer viel trainiert, hat sich auch mal eine Pause verdient. So hatten die Baskets-Spieler am Samstag einen Tag zum Verschnaufen. Während die einen die Zeit für Sightseeing in der Stadt genutzt haben, nahmen andere wiederum den Spa-Bereich des Hotels in Beschlag.

Länger schlafen

Mahalbasic hingegen genoss zunächst die kleinen Dinge des Lebens. „Ich habe erstmal eine Stunde länger geschlafen als üblich“, erzählte der 28-Jährige, der sich gemeinsam mit Hobbs ein Zimmer teilt.

Anders als bei den Fußballern, wo die Zugänge erst einmal zum Einstand ein Liedchen trällern müssen, halten es die Baskets da pragmatischer. „Wenn ein neuer Spieler kommt, dann geht er mit einem Spieler, der schon ein oder mehrere Jahre dabei ist, zum Kennenlernen in ein Zimmer. Das ist das Schlimmste, was den Neuen zustoßen kann“, scherzte Mahalbasic.

An diesem Dienstag steht nun erstmal ein Berglauf auf dem Trainingsprogramm. „Ich hoffe es regnet, dann wird der Lauf wahrscheinlich abgesagt“, flachst der Center im NWZ-Gespräch: „Aber wenn das Wetter hält, dann laufen wir.“

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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