OLDENBURG In der Euro-Challenge haben die Basketballer der EWE Baskets Oldenburg für Furore gesorgt: Durch fünf Siege in fünf Spielen haben sie sich für die zweite Gruppenphase qualifiziert. In der Bundesliga halten sie mit, müssen aber erst beweisen, dass sie zu den Besten der Liga gehören. Eine Chance haben sie dazu im Gastspiel beim Tabellenzweiten RP Ulm an diesem Sonnabend (18 Uhr/Sport 1).

Die Baskets reisen mit der Empfehlung eines Sieges in Fuenlabrada an die Donau. Dort werden sie außergewöhnliche Verhältnisse vorfinden, denn das Spitzenspiel der Liga ist gleichzeitig das erste, das die Gastgeber in der neuen 6000 Zuschauer fassenden Arena austragen werden. „Das muss nicht unbedingt ein Vorteil für eine Mannschaft sein“, meint Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller, denn auch Ulm muss sich an das Neue gewöhnen.

Allerdings werden die Ulmer statt bisher 3000 diesmal doppelt so viele Zuschauer haben, die sie unterstützen werden. Zudem hat das Team von Trainer Thorsten Leibenath den Vorteil, zwei Wochen spielfrei gehabt zu haben.

Das sah bei den Oldenburgern ganz anders aus, die jeweils englische Wochen hatten. Vor allem die beiden letzten Spiele gegen Würzburg und Fuenlabrada sind an die Substanz gegangen. „Diese Woche war nicht einfach“, findet auch Baskets-Trainer Predrag Krunic, der wieder mit Ronnie Burrell planen kann. Wie weit der aber nach seiner Darminfektion wieder bei Kräften ist, muss sich noch zeigen. Auch der Einsatz von Robin Smeulders ist weiter fraglich.

Ulm gehört zu den Überraschungen dieser Spielzeit. Mit acht Siegen in zehn Spielen steht die Mannschaft (16:4) punktgleich mit Meister Bamberg auf Platz zwei. Neben den US-Amerikanern Isaiah Swann (15,9 Punkte pro Spiel), John Bryant (13,5 plus 9,5 Rebounds) und Steven Esterkamp (11,1) gehören auch die Deutschen Per Günther (9,4 und 2,7 Assists) und Sebastian Betz (3,5) zu den Stammspielern. Zudem werden vier weitere Akteure von Leibenath in die Rotation einbezogen.

Wie die Baskets abschneiden, hängt davon ab, wie sie die Strapazen überstanden haben. Dass sie mental stark sind und sich von der Kulisse nicht beeindrucken lassen, haben sie schon bewiesen.

Ausverkauft wird wohl auch die Bremen-Arena sein, wenn die Eisbären Bremerhaven an diesem Sonnabend (20 Uhr/Sport 1) Bayern München empfangen. Das Ziel der Gastgeber, die pro Saison ein Heimspiel in Bremen austragen, ist klar: Sie wollen Aufsteiger München schlagen.

 @ http://www.NWZonline.de/ewebaskets

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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