Oldenburg /Vechta Es wird der Tag der Wiedergutmachung – zumindest für eine Mannschaft. Denn die beiden Basketball-Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg und Rasta Vechta mussten unter der Woche jeweils eine Niederlage einstecken. Diese wollen beide Teams an diesem Samstag (20.30 Uhr/Rasta-Dome) beim Derby in Vechta natürlich so schnell wie möglich vergessen machen – doch die Vorzeichen vor diesem Nachbarschaftsduell könnten nicht unterschiedlicher sein.

Auf nationaler Ebene feierten die Baskets zum BBL-Auftakt (90:82 gegen Würzburg) wie auch im Pokal (86:75 gegen Crailsheim) zuletzt zwei Siege. Lediglich auf dem internationalen Parkett kassierte die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic am Dienstagabend gegen den polnischen Club Arka Gdynia (74:78) eine knappe Heimniederlage im Eurocup.

Bei Rasta sieht es hingegen etwas düsterer aus. Das Team von Trainer Pedro Calles musste in dieser noch jungen Spielzeit bereits drei Niederlagen verkraften. Beim Ligaauftakt gegen RP Ulm (62:84) und im Pokal (71:88) – ebenfalls in Ulm – hatten die Vechtaer das Nachsehen. Am Mittwochabend schickte Alba Berlin Rasta dann mit 101:78 nach Hause. Vechta steht nach zwei Ligaspielen damit am Tabellenende. Oldenburg belegt Rang sieben – weil sechs Teams ihr Auftaktspiel höher gewannen.

„Alba profitiert davon, dass sie sehr viele Spieler gehalten haben und schon im Oktober sehr guten Basketball spielen. Wir sind in einer ganz anderen Situation“, erklärte Calles nach der jüngsten Pleite. Schließlich musste das Team von der Pariser Straße mehrere Abgänge verkraften – darunter auch die der Leistungsträger T.J. Bray, Austin Hollins und Seth Hinrichs.

In der Vorsaison gewannen die Baskets ihr Heimspiel gegen Rasta Mitte November mit 81:62, im Rückspiel Anfang April triumphierte hingegen Gastgeber Vechta (100:85). Ob das Team von Calles diese Leistung erneut abrufen kann, ist jedoch fraglich – schließlich befindet sich Vechta in der Findungsphase. „Wir müssen die Puzzleteile noch zusammensetzen und brauchen dafür Zeit und Geduld“, sagt Rastas spanischer Coach.

Ganz anders sieht die Situation in Oldenburg aus. Das Gros der Mannschaft ist zusammengeblieben. Mit Braydon Hobbs, Gerry Blakes, Kevin McClain und Robin Amaize haben sich die Baskets in der Breite noch einmal verstärkt. Zusammen mit den arrivierten Kräften Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Karsten Tadda, Nathan Boothe und Philipp Schwethelm hat Drijencic somit spielerisch wie personell einen Vorteil gegenüber seinem Trainerkollegen.

Ob die Baskets am Samstag auf Schwethelm zurückgreifen können, ist aber offen. Der 30-Jährige knickte am Dienstag gegen Gdynia um und erlitt eine Prellung im Sprunggelenk. „Je nach Heilungsverlauf und in Abhängigkeit zum Schmerz im Knöchel wird geprüft, ob er gegebenenfalls Freitag wieder trainieren kann“, sagte Drijencic.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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