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Oldenburg „Rickey Paulding, Rickey Paulding, Rickey Paulding“ hallte es am Sonntagnachmittag immer wieder durch die Lautsprecher in der großen EWE-Arena. Beim 91:79 (49:40)-Erfolg der EWE Baskets Oldenburg über die Hamburg Towers war der 37-jährige Kapitän wieder einmal der Faktor für den Sieg des Teams von Trainer Mladen Drijencic. Mit seinen 25 Punkten ebnete der Altmeister den Weg für den ersten Sieg im neuen Jahr – besonders in der Schlussphase, als es gegen den Aufsteiger noch einmal eng wurde, war Paulding zur Stelle.

„Das war eine starke Leistung von Oldenburgs Schlüsselspielern wie zum Beispiel Rickey Paulding und Rasid Mahalbasic. Für jeden unserer Fehler wurden wir von ihnen dafür bestraft“, musste auch Gäste-Trainer Mike Taylor neidlos anerkennen.

Oldenburg - Hamburg 91:79

Oldenburg: Paulding 25/2 Dreier, Mahalbasic 20, Schwethelm 15/4, Larson 11, Moore 7, Amaize 5/1, Sears 5, Hobbs 2, Hollatz 1, Keßen, McClain.

Hamburg: Radosavljevic 22/1 Dreier, Schaffartzik 12/1, Carrera 10, Franke 10/2, Beech 9/3, Gutierrez 7, Ibeh 5, Ogunsipe 2, Walker 2, Freese, Yebo.

Zuschauer: 6200. Rebounds: Oldenburg 30, Hamburg 36.

„Hurra, Hurra, die Hamburger sind da“, skandierten die mitgereisten Fans der Hamburger schon vor der Partie lautstark in der mit 6200 Zuschauern ausverkauften großen Arena. Die Stimmung auf den Rängen versprühte beim ersten Auf-
einandertreffen zwischen den beiden Nord-Clubs vom Start weg Derby-Charakter. Und auch die Partie sollte – besonders in der Endphase – diesem gerecht werden.

„Ich hoffe, Mike Taylor wird mit seiner Mannschaft im weiteren Saisonverlauf auch unseren Konkurrenten Schwierigkeiten bereiten“, sagte Baskets-Coach Drijencic und lachte: „Heute war es schwer für uns. Man konnte sehen, dass jeder Gegner in dieser Liga Basketball spielen kann und eine Idee davon hat, es auch erfolgreich umzusetzen.“ Denn der Aufsteiger versteckte sich nicht und spielte mutig mit.

Der erste Punkt im neuen Jahr war – natürlich – Rickey Paulding vorbehalten. In der Folge setzten sich die Baskets mit einem 7:0-Lauf nach zwei Minuten früh ab. Doch die Hamburger fanden nach anfänglichen Startschwierigkeiten im ersten Viertel immer besser in die Partie. Die Gastgeber gingen mit einem knappen 23:20-Vorsprung ins zweite Viertel, den sie bis zur Halbzeitpause auf neun Zähler ausbauten (49:40).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Baskets am Drücker. Der Aufsteiger aus Hamburg versuchte zwar alles, um den Rückstand zu verkürzen, doch immer wieder fanden die Oldenburger die passende Antwort. Gegen die individuelle Klasse von Paulding, Tyler Larson und Co. konnten die Gäste häufig nichts ausrichten. Mit einer 68:55-Führung ging es schließlich ins Schlussviertel.

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Wer jetzt aber dachte, die Gäste würden sich aufgeben, der täuschte sich. Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal richtig spannend. Erst kämpften sich die Towers auf einen Punkt heran (70:69/34. Minute), dann übernahm der Aufsteiger sogar erstmals in der gesamten Partie die Führung (71:70/35.). Im Gegenzug drehten die Baskets den Spieß aber schnell wieder um (76:71/35.). Es entwickelte sich nun ein heißer Derby-Kampf. Besonders Paulding drehte in dieser Phase auf und war am Ende maßgeblich am Erfolg seines Teams beteiligt.

Von den beiden Ex-Baskets-Spielern war hingegen wenig zu sehen. Heiko Schaffartzik spielte unauffällig, kam am Ende immerhin auf zwölf Punkte. Der zweite Rückkehrer Jannik Freese saß derweil 40 Minuten auf der Bank. Immerhin kam das Bruder-Duell zwischen Jacob und Justus Hollatz zustande – wenn auch nur kurz. Das Hamburger Talent Justus Hollatz (18) stand 14 Minuten auf dem Parkett, sein Bruder Jacob (21) kam in den letzten 23 Sekunden zum Einsatz und erzielte einen Punkt – und damit einen mehr als sein jüngerer Bruder.

Für Oldenburg bleibt nun wenig Zeit zum Verschnaufen. Bereits an diesem Mittwoch (20 Uhr/große Arena) sind die Baskets in der zweiten Runde des Eurocup gefordert. Dann trifft das Drijencic-Team auf Umana Venedig.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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