Oldenburg Einen Sieg zu feiern ist schon etwas Schönes. Dies dann noch in einem Lokal-Derby zu tun, ist noch schöner. Den Erfolg aber gleich noch beim Debüt vor den heimischen Fans auskosten zu können, macht die Sache zu etwas ganz Besonderem.

Ian Hummer (29) und Filip Stanic (22) war dieses Privileg beim 83:76 (44:28)-Heimerfolg der EWE Baskets Oldenburg am Sonntagnachmittag gegen Rasta Vechta vorbehalten. Die beiden Neuverpflichtungen des Oldenburger Basketball-Bundesligisten ließen im Nordwest-Derby gegen Vechta bereits die Klasse aufblitzen, auf die sich die Anhänger der Baskets in den kommenden Spielen freuen dürfen – auch wenn die Hauptdarsteller vor 6200 Zuschauern in der ausverkauften großen Arena zwei Altbekannte waren.

„Nach erst vier Tagen lässt sich natürlich noch nicht so viel sagen“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic, als er auf Hummer und Stanic angesprochen wurde: „Ian hatte noch etwas Pech im Abschluss, defensiv hat er aber gut gearbeitet und die Räume eng gemacht.“

Der 22-jährige Stanic hingegen brauche noch etwas Zeit, fand der Baskets-Coach: „Im Gegensatz zu Ian fehlt ihm noch die Erfahrung, sich sofort anzupassen. Aber insgesamt bin ich glücklich über ihren Einstand“, freute sich Drijencic.

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Gegen Vechta kam der US-Amerikaner Hummer am Ende auf zwei Punkte und stand 20:46 Minuten auf dem Parkett. Der gebürtige Berliner Stanic legte ebenfalls zwei Zähler auf und kam immerhin auf 7:58 Minuten. Beim Derby-Erfolg glänzten aber vor allem Rickey Paulding und Tyler Larson mit jeweils 23 Punkten.

Besonders Kapitän Paulding zeigte gegen Vechta erneut seine ganze Klasse. Nachdem die Baskets das erste Viertel mit 24:19 für sich entschieden hatten, legten die Oldenburger im zweiten Abschnitt einen Gang zu. Besonders Paulding lief nun heiß – und sorgte mit seinem Dreipunkte-Wurf zum 42:25 (19. Minute) zudem für einen Rekord. Oldenburgs Altmeister erzielte seinen insgesamt 935. Dreier in der Bundesliga. Damit überholte der 37-Jährige den Ex-Oldenburger Julius Jenkins (934) und liegt nun alleine auf Platz eins in der Bundesliga-Bestenliste.

Auch im dritten Abschnitt blieben die Baskets spielbestimmend und gingen mit einer Elf-Punkte-Führung ins Schlussviertel (60:49). In diesem behielten die Oldenburger die Oberhand und brachten den Sieg unter Dach und Fach – auch wenn es kurz vor Schluss noch einmal kribbelig wurde. „Es war das erwartet harte Spiel. Zudem war es eine schöne Atmosphäre in diesem Derby“, sagte Drijencic.

„Ein verdienter Sieg für Oldenburg“, musste sein Vechtaer Gegenüber Pedro Calles neidlos anerkennen: „Wir haben zwar zwei Viertel gewonnen, aber sie haben in der ersten Hälfte einfach exzellent gespielt.“

Für die Baskets geht es am kommenden Samstag (20.30 Uhr) zu s.Oliver Würzburg. Vechta ist ebenfalls am Samstag (18 Uhr) bei den Frankfurt Skyliners gefordert.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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