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Oldenburg Endlich! Es geht wieder los! Die basketballfreie Zeit hat ein Ende. Nach der sensationellen Saison im vergangenen Jahr – mit der besten Hauptrunden-Bilanz in der Clubgeschichte (28 Siege/6 Niederlagen/56:12 Punkte) und dem Einzug ins Playoff-Halbfinale (0:3 gegen Alba Berlin) – haben die EWE Baskets Oldenburg in der neuen Bundesliga-Saison 2019/20 erneut Großes vor. Und dafür haben die Oldenburger eine schlagkräftige Truppe auf das Parkett gestellt.

Durch den Abgang von Spielmacher Will Cummings (Lokomotive Krasnodar/Russland) haben die Baskets auf der Point-Guard-Position ohne Frage ihren besten Spieler ziehen lassen müssen. Der 26-jährige US-Amerikaner war in der abgelaufenen Spielzeit nicht nur der treffsicherste Akteur der Oldenburger (21,3 Punkte im Schnitt), sondern auch der MVP (wertvollster Spieler) der Bundesliga. Ein Abgang, der schmerzt. Allerdings konnte auch Cummings das Ausscheiden im Playoff-Halbfinale nicht verhindern. Was vor allem einen Grund hatte: die fehlende Breite des Kaders.

Besonders gegen Berlin wurde dies deutlich. Während das Team von Trainer Mladen Drijencic zum größten Teil mit einer Rotation von acht oder neun Spielern agierte, warf Berlin in den drei Partien elf Profis aufs Parkett – von denen auch alle punkteten. Der Kräfteverschleiß war den Oldenburgern anzusehen. Darauf haben die Baskets-Verantwortlichen mit Blick auf die Doppelbelastung in der Bundesliga und im Eurocup nun reagiert.

Oldenburg hat zwar seinen besten Spieler verloren, dafür aber durch die Zugänge an Qualität in der Breite gewonnen. In Braydon Hobbs haben die Baskets einen Spielmacher, der nicht ganz so viele Punkte erzielen wird wie Cummings, der aber viel Ruhe ausstrahlt, eine hervorragende Übersicht und einen soliden Wurf aus der Distanz besitzt und für den einen oder anderen verrückten Moment gut sein wird. Das hatte er bereits beim FC Bayern häufiger unter Beweis gestellt. Gerry Blakes und Kevin McClain sind zwei explosive Guards, die flexibel einsetzbar sind, einen guten Wurf haben und viel Energie aufs Feld bringen. Ebenso wie Robin Amaize, der in der Zone viel Durchsetzungsvermögen besitzt. Dazu kommt noch Justin Sears, der die vergangene Spielzeit aufgrund einer Verletzung beinahe durchgängig verpasste. Somit hat Drijencic nicht nur auf den kleinen Positionen (Point und Shooting Guard) qualitativ mehr Auswahl, sondern auch auf den großen Positionen (Small Forward, Power Forward und Center). Die Dauerbrenner Rasid Mahalbasic, Nathan Boothe, Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Karsten Tadda werden es ihm danken.

Zum Auftakt bekommen es die Baskets an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/große Arena) mit s.Oliver Würzburg zu tun, einem unbequemen Gegner. „Das ist ein Top-Gegner. Sie spielen mit einer kleinen Formation, dadurch sehr schnell und haben viele gute Werfer. Da sie auch ein direkter Konkurrent sind, hat das Spiel noch mal eine höhere Bedeutung“, weiß Schwethelm: „Wir sind heiß auf das Spiel und freuen uns, dass es endlich wieder richtig losgeht.“

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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