Oldenburg Die Aufgabe für die Basketball-Profis der EWE Baskets Oldenburg ist klar: Gegen Brose Bamberg soll an diesem Sonntag (18 Uhr) in der großen EWE-Arena der vierte Heimsieg in der Bundesliga gefeiert werden. Einzig gegen Bayern München (83:90) musste sich die Mannschaft von Baskets-Trainer Mladen Drijencic vor den eigenen Fans geschlagen geben. Doch die Franken werden es den Oldenburgern nicht allzu einfach machen.

Denn in der Bundesliga sind die Bamberger auswärts noch ungeschlagen. Ihre bisherigen fünf Partien auf fremdem Parkett entschied das Team von Trainer Roel Moors für sich und grüßt somit mit einer Bilanz von sieben Siegen und drei Niederlagen von Platz vier in der Tabelle. Oldenburg hingegen liegt nach den überraschenden und deutlichen Niederlagen in Gießen (68:83) und Göttingen (87:104) auf Rang sieben. Zuletzt unterlag das Drijencic-Team bei Alba Berlin (77:90) – die dritte verlorene Partie in fremder Halle. Da kommt das Heimspiel gegen die Bamberger jetzt genau richtig.

„Für uns ist ein Erfolg am Sonntag sehr wichtig, wenn wir nicht den Anschluss an die Spitze verlieren wollen. Dazu ist Bamberg ein direkter Tabellennachbar, den man in eigener Arena unbedingt besiegen will“, sagt Drijencic.

Besonders knifflig wird für Drijencic mal wieder die Frage sein, welchen seiner sieben Ausländer er diesmal auf die Bank setzen muss. Aufgrund der Ausländerregel in der Bundesliga (nur sechs Ausländer im Kader erlaubt) durfte zuletzt Braydon Hobbs in Berlin nur zuschauen – dafür nahm Tyler Larson das Zepter bei den Oldenburgern in die Hand. Ob der Baskets-Coach gegen Bamberg am Sonntag erneut auf den 30-Jährigen Point Guard verzichtet oder auf das Spielmacher-Duo Hobbs und Larson setzt, entscheidet sich wohl erneut erst kurz vor Spielbeginn.

Einer, der definitiv auflaufen wird, ist Rasid Mahalbasic. Der österreichische Center ist auch in dieser Spielzeit eine Waffe unter dem Korb und mit 13 Punkten, acht Rebounds und 7,3 Assists pro Spiel hinter Scott Eatherton (Braunschweig) der zweiteffektivste Spieler der Liga.

Ihm gegenüber steht auf Bamberger Seite Assem Marei (12,8 Punkte, 6,5 Rebounds und 1,6 Assists). Der ägyptische Center ist aktuell der erfolgreichste Werfer der Gäste. Auf ihren zweitbesten Spieler, Kameron Taylor, muss der belgische Trainer Moors hingegen verletzungsbedingt verzichten. „Trotzdem gibt es mit Paris Lee und Marei zwei Schlüsselspieler, die das Spiel für ihre Teamkollegen öffnen. Dieses Duo müssen wir kontrollieren“, fordert Drijencic.

Durch den Ausfall von Taylor und der Vertragsauflösung von Michael Carrera werden wohl die Routiniers Bryce Taylor (33) und der Ex-Oldenburger Maurice Stuckey (29) in den Fokus rücken. Oldenburg kann derweil auf die Rückkehr von Robin Amaize (Bänderriss) hoffen.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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