Basketball
Zugänge beeindrucken Baskets-Trainer

Spielmacher Cummings sei ein „Volltreffer“, sagte Drijencic. Die Länderspiele erschweren nun die Vorbereitung.

Bild: Remmers
Beobachter: Trainer Mladen Drijencic mit seinen Assistenten Elvir Ovcina und Milos Petkovic (hinten)Bild: Remmers
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Oldenburg Den anstrengendsten Teil einer jeden Vorbereitung haben die Basketball-Profis der EWE Baskets Oldenburg hinter sich gebracht. Als „aus organisatorischer und sportlicher Sicht perfekt“ bezeichnete Trainer Mladen Drijencic das 14-tägige Trainingslager in Serbien, wo nicht nur die konditionellen Grundlagen für die in dreieinhalb Wochen beginnende Bundesliga-Saison gelegt wurden.

Defensive wie offensive Systeme seien ebenso geübt worden wie das individuelle Verhalten in bestimmten Spielsituationen, erläuterte Drijencic, der sich sehr zufrieden mit dem Aufenthalt in Zlatibor und Belgrad zeigte: „Wir konnten alle sportlichen Inhalte, die wir uns vorgenommen hatten, umsetzen.“ Drei Testspielsiege (gegen Sloboda Uzicze, Partizan Belgrad und Buducnost Podgorica) trugen zur positiven Bilanz des Trainingslagers bei.

Eindruck hinterließen beim Trainer die drei Zugänge Will Cummings, Vojdan Stojanovski und Nathan Boothe. „Ich glaube, dass wir mit Cummings einen Volltreffer gelandet haben. In den Tests hat er nicht nur viele Punkte gemacht, sondern durch seinen Zug zum Korb auch immer wieder Räume für die Mitspieler geschaffen“, sagte Drijencic über den neuen Spielmacher, der vom Eurocup-Sieger Darussafaka Istanbul verpflichtet wurde.

„Nathan Boothe ist sehr athletisch, scheut nicht das körperbetonte Spiel und ist ein guter Werfer. Zudem erhöht er unsere taktische Variabilität, weil er als Power Forward und als Center einsetzbar ist“, meinte Drijencic über den US-Amerikaner. Stojanovski besitze „ein unglaubliches Spielverständnis“ und mache so gut wie keine Fehler, so der Coach.

Ungetrübt ist die Stimmung von Drijencic aber dennoch nicht. Point-Guard-Talent Haris Hujic muss wegen muskulärer Probleme pausieren, noch mehr schmerzen den Trainer die Abstellungen der Nationalspieler Karsten Tadda, Stojanovski und Rasid Mahalbasic. „Dass ich mitten in der Vorbereitung auf drei Leistungsträger verzichten muss, ist ein großes Problem. Die Spieler verlieren ihren Rhythmus, fehlen bei Testspielen und wir können mannschaftstaktisch nicht viel machen“, sagte Drijencic.

Tadda weilt bereits seit vergangenem Freitag bei der deutschen Nationalmannschaft in Vechta, die sich dort auf den Supercup in Hamburg und die zwei anschließenden WM-Qualifikationsspiele vorbereitet. Erst am 17. September wird der 29-Jährige in Oldenburg zurückerwartet – damit verpasst der Defensivspezialist nicht nur die zwei Testspiele in Belgien am kommenden Wochenende, sondern auch den Baskets-Day am Sonntag, 16. September. Letzteres gilt auch für Stojanovski, der ab Sonntag eine Woche lang mit der mazedonischen Nationalmannschaft unterwegs ist.

Mahalbasic reist an diesem Mittwoch zur österreichischen Auswahl. Zumindest der 27-Jährige wird aber rechtzeitig zurück sein, um beim Baskets-Day auf dem Parkett der großen EWE-Arena stehen zu können. Auf den Auftritt des Star-Centers, der in der Sommerpause 15 Kilogramm abgenommen hat, können die Fans besonders gespannt sein. „Rasid ist schneller, beweglicher und sprungkräftiger geworden – er ist quasi wie ein Zugang für uns“, sagte Drijencic.

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