Oldenburg Dieses verflixte dritte Viertel: Wie schon im Basketball-Pokalfinale gegen Bundesliga-Konkurrent Alba Berlin Mitte Februar, kostete der dritte Abschnitt die EWE Baskets Oldenburg bei Bayern München am Sonntagabend den möglichen Sieg. Das darf den Baskets an diesem Dienstag (20 Uhr/große Arena) im Eurocup gegen Promitheas Patras nicht wieder passieren. Schließlich zählt gegen den griechischen Vertreter jeder Punkt. Denn heute Abend geht es um den erstmaligen Viertelfinal-Einzug im europäischen Wettbewerb.

Bei der 58:79 (41:29)-Niederlage in München gelang der Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic im dritten Abschnitt lediglich ein Punkt. Außer eines Freiwurfs von Rasid Mahalbasic direkt nach der Halbzeitpause konnten die Baskets nichts Zählbares auf die Anzeigetafel bringen – mit 25:1 gewann der amtierende deutsche Meister von der Isar das dritte Viertel. Der Wendepunkt in einer bis dato starken Partie der Oldenburger.

Gegen Patras, Tabellenführer der Gruppe F, muss das Drijencic-Team jedoch 40 Minuten lang auf einem hohen Niveau spielen und das Tempo hochhalten, um das Weiterkommen möglich zum machen. „Alles entscheidet sich in einem Spiel. Es ist ganz simpel: Wir müssen gewinnen, wenn wir eine Chance auf das Viertelfinale haben wollen“, sagt Mahalbasic. Was in Anbetracht der dünnen Personaldecke allerdings eine Herausforderung darstellt.

Neben den verletzten Nathan Boothe und Justin Sears müssen die Baskets auch auf die beiden Neuverpflichtungen Filip Stanic und Ian Hummer verzichten – der Grund ist jedoch keine Verletzung. Die Wechselfrist im Eurocup endete schlichtweg Ende Januar. Da Stanic und Hummer erst in der vergangenen Woche verpflichtet wurden, sind sie somit nicht spielberechtigt.

Armani Moore, der sich im Training verletzt und gegen die Bayern pausiert hatte, steht gegen die Griechen wieder im Kader. Das teilte der Bundesligist auf NWZ-Nachfrage mit. Damit stehen Drijencic vor dem entscheidenden letzten Gruppenspiel nominell mit Mahalbasic und Marcel Keßen aber nur zwei Spieler auf den sogenannten großen Positionen zu Verfügung.

„Jeder bei uns und Patras weiß, worum es geht. Das entscheidende Spiel steht an. Wir haben 24 Stunden weniger Zeit zur Vorbereitung und Regeneration. Ich hoffe, dass die Energie unserer Fans und unseres sechsten Mannes uns den entscheidenden Schub gibt, um diesen Nachteil auszugleichen“, sagt Drijencic vor dem entscheidenden Spiel.

Das Parallelspiel von Reyer Venedig bei Germani Brescia findet übrigens aufgrund des Coronavirus in der Lombardei unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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