München Im Münchner Audi Dome hatten die EWE Baskets in dieser Saison schon schlechte Erfahrungen gesammelt. Am 1. März, kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, verloren die Oldenburger ihr Punktspiel der Basketball-Bundesliga (BBL) bei Bayern München mit 58:79 und gaben dabei das dritte Viertel für sich betrachtet mit 1:25 ab.

Bei der Rückkehr in die Halle am Montagabend waren die Voraussetzungen gänzlich andere. Der Gegner hieß RP Ulm, statt 4702 Zuschauern wie Anfang März waren dieses Mal keine Besucher vor Ort und die Partie war für die Baskets kein Hauptrunden-Spiel, sondern das erste beim Zehner-Finalturnier der BBL. Verloren ging allerdings auch dieses Duell: Die Oldenburger sind mit einer 66:85 (35:42)-Niederlage in den Wettbewerb gestartet.

Die Highlights

Die Startformation

Baskets-Trainer Mladen Drijencic schickte zu Spielbeginn Braydon Hobbs, Karsten Tadda, Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Rasid Mahalbasic aufs Feld. Diese fünf Akteure hatten am 1. März in München und auch beim bislang letzten Baskets-Ligaspiel am 8. März gegen Rasta Vechta (83:76) die Startformation gebildet. Ian Hummer und Filip Stanic zählten gegen Ulm nicht zum Zwölfer-Spieltagskader, sie verfolgten die Partie aber in der Halle.

Die Eckpunkte

Im ersten Viertel wechselte die Führung noch mehrere Male, zur Halbzeitpause lagen die Ulmer – auch wegen eines zwischenzeitlichen 10:0-Laufes –mit sieben Punkten vorn. Etwas unglücklich agierte Oldenburgs Tyler Larson. Er kassierte Mitte des zweiten Viertels bereits sein drittes Foul. Nathan Boothe, für den es nach langer Knieverletzungs- beziehungsweise der Corona-Pause das erste Spiel seit Anfang Dezember war, trumpfte dagegen stark auf und hielt die Oldenburger im Spiel. Gleiches galt für Mahalbasic, der ebenso wie Boothe schon zur Halbzeitpause einen zweistelligen Punktewert aufwies.

Boothe zog sich im dritten Viertel eine Platzwunde am Kopf zu, kam nach kurzer Behandlungspause in der Kabine mit einem Turban-Verband zurück und stand später auch wieder auf dem Feld. Er konnte aber nicht verhindern, dass das Drijencic-Team trotz kurzer Führung (43:42) gegen die von Jaka Lakovic trainierten starken Ulmer wieder ins Hintertreffen geriet. Im Schlussviertel wuchs der Rückstand dann zeitweise auf mehr als 20 Punkte an – zum Neustart gab’s aus Baskets-Sicht eine deutliche Niederlage.

Die Zahlen

Bei den Baskets war Boothe mit 19 Zählern bester Werfer, Mahalbasic holte sieben Rebounds. Für Ulm traf Tyler Harvey am häufigsten (15 Punkte), Thomas Klepeisz glänzte mit sechs Assists.

Das nächste Spiel

An diesem Mittwoch (16.30 Uhr) treffen die Baskets auf die BG Göttingen. Das Team war am Samstag mit einem 89:78-Sieg gegen Crailsheim ins Turnier gestartet.

Alle Spiele des BBL Final-Turniers 2020 gibt es live bei MagentaSport zu sehen:

https://www.magentasport.de/aktion/finalturnier2020?wt_mc=da_sospsoxx_2020-sport-koop_Basketball-gen-12

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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