München Mit einem bärenstarken Auftritt gegen Gastgeber Bayern München haben die EWE Baskets Oldenburg beim Zehner-Finalturnier der Basketball-Bundesliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und sich zudem einen Ruhetag mehr verdient. Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic gewann am Sonntagabend im letzten Gruppenspiel mit 89:81 (42:44) gegen die Münchner und beendete die Gruppe A so als Tabellenzweiter. Damit trifft das Drijencic-Team an diesem Donnerstag (20.30 Uhr) im Viertelfinal-Hinspiel auf den Dritten der Gruppe B. Der Tabellendritte aus Oldenburgs Pool – diesen Rang nimmt nun der FC Bayern ein – spielt bereits an diesem Mittwoch gegen den Zweiten der Gruppe B.

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Das Personal

Wieder zum Kader der Oldenburger zählte Ian Hummer, der in den vorherigen drei Turnierpartien nur gegen die BG Göttingen im Aufgebot gestanden hatte. Er steuerte gegen die Münchner zwölf Punkte zum Erfolg bei. Filip Stanic, der ebenso wie Hummer kurz vor der langen Corona-Pause verpflichtet worden war, stand dagegen erstmals auf der Kaderliste, wurde aber nicht eingesetzt. Nicht dabei waren Armani Moore und Philipp Schwethelm, der sich im Crailsheim-Spiel am Freitagabend eine Verletzung am Ellenbogen zugezogen hatte.

Die Partie

Die Oldenburger präsentierten sich am Sonntag deutlich gedankenschneller und präsenter als bei der schwachen Leistung am Freitagabend, als die Mannschaft glücklich und knapp mit 85:83 gegen Crailsheim gewonnen hatte. Nathan Boothe punktete beständig und hatte schon zur Halbzeitpause einen zweistelligen Punktewert zu Buche stehen. Nach dem Seitenwechsel bauten die Münchner ihre Führung zunächst auf bis zu neun Punkte aus, ehe die Baskets zurückschlugen. Kurz vor dem Ende des Viertels lag der Meister von 2009 sogar in Führung, für sich betrachtet gewannen die Baskets den Abschnitt mit 18:15. Zur Erinnerung: Anfang März hatten die Oldenburger beim Hauptrunden-Spiel in München ein rabenschwarzes drittes Viertel erlebt (1:25). Und auch im Schlussabschnitt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung – auch aufgrund einer starken Leistung von Robin Amaize. Der von Bayern München an die Oldenburger verliehene Profi beeindruckte am Sonntagabend unter anderem mit 15 Punkten. Bester Werfer war nach 40 Minuten Boothe, der auf 17 Zähler kam.

Was jetzt kommt

Die Oldenburger treffen auf den Dritten der Gruppe B. Diesen Platz belegt vor dem letzten Spieltag an diesem Montag Ex-Meister Brose Bamberg. Auch Rasta Vechta kommt als möglicher Gegner in Frage. Im Falle einer Niederlage gegen München wäre Alba Berlin ein möglicher Viertelfinal-Gegner gewesen. Dass es nun nicht so kommt, dürfte den Baskets recht sein: Die Berliner waren in den vergangenen beiden Jahren in den Playoffs auf die Oldenburger getroffen. 2018 scheiterten die Baskets im Viertelfinale, 2019 im Halbfinale.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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