Göttingen Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre Auswärtswochen mit einer ganz schwachen Leistung abgeschlossen. Am Sonntagnachmittag verlor das Team sein Bundesligaspiel beim zuvor noch sieglosen Tabellenletzten BG Göttingen mit 87:104 (47:56), somit stehen nach fünf Partien in der Fremde am Stück (3x Bundesliga, 2x Eurocup) unter dem Strich drei Siege und zwei Niederlagen. Die nächste Partie ist ein Heimspiel, an diesem Mittwoch (20 Uhr, kleine Arena) treffen die Oldenburger Basketballer im Eurocup auf Galatasaray Istanbul.

Ganz schwaches Spiel

Die Baskets präsentierten sich über 40 Minuten hinweg in ganz schwacher Form. Göttingen lag schnell mit zwölf Punkten Differenz vorn, zur Halbzeitpause waren es immerhin noch neun. Oldenburg bekam Göttingens Kyan Anderson über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff, der Spielmacher punktete reichlich und lieferte einen Assist nach dem anderen. Von der Schlussphase des dritten bis zur Hälfte des vierten Viertels durchlebten die Baskets dann eine Horrorphase, in der die von Johan Roijakkers trainierten Gastgeber ihre Führung auf bis zu 24 Punkte ausbauten. Heraus sprang der erste Göttinger Heimsieg gegen Oldenburg seit Oktober 2010. Die Südniedersachsen bleiben trotz des Sieges aber Tabellenletzter. Die derzeit ebenfalls abstiegsgefährdeten Gießen 46ers (2:10 Punkte) hatten übrigens ihren bis heute einzigen Saisonsieg ebenfalls gegen Oldenburg gefeiert (83:68 am 27. Oktober).

Hobbs und Amaize fehlten

Durch die Nachverpflichtung von Tyler Larson (USA) haben die Baskets nun sieben Ausländer im Kader. Da bei Bundesligaspielen maximal sechs ausländische Profis zum Aufgebot zählen dürfen, war in Göttingen Spielmacher Braydon Hobbs (USA) nicht dabei. Larson zählte dagegen sogar zur Startformation. Auch Robin Amaize spielte am Sonntag nicht mit, der fünfmalige deutsche Nationalspieler ist nach seinem Bänderriss noch nicht wieder fit.

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Lockhart schießt Ex-Club ab

Larson und Rasid Mahalbasic waren mit jeweils 15 Punkten die besten Werfer der Oldenburger. Für Göttingen traf Anderson am häufigsten (26), dazu kam er auf neun Assists. Ganz stark spielte aufseiten der Gastgeber auch Dominic Lockhart auf. Der Ex-Oldenburger sammelte 17 Punkte und traf fünf seiner sechs Dreier-Versuche. Neben sich stand dagegen Rickey Paulding. Der Baskets-Kapitän hatte bei Würfen aus dem Feld eine Trefferquote von 27 Prozent.

Nötige Energie fehlte

„Wir haben es nicht geschafft, die nötige Energie aufzubringen“, sagte Baskets-Akteur Philipp Schwethelm. „Der Sieg der Göttinger ist verdient. Das, was wir stoppen wollten, haben wir nicht gestoppt“, bilanzierte Trainer Mladen Drijencic: „Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir nicht gemacht.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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