OLDENBURG „Das wird ein ganz besonderes Spiel für mich werden.“ Die Vorfreude von Basketballer Daniel Hain auf das Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Verein EWE Baskets Oldenburg an diesem Sonnabend (20.05 Uhr/Sport 1) ist groß. Schließlich habe er vier tolle Jahre in Oldenburg erlebt. Nach Ende der vergangenen Saison entschloss sich der 26-jährige Nationalspieler, eine neue Herausforderung zu suchen, die er bei den Baskets Bonn gefunden hat.

Hain freut sich auf das Wiedersehen mit Rickey Paulding und Milan Majstorovic, die mit ihm 2009 in der Oldenburger Meistermannschaft standen. Auf dem Feld wird das aber keine Rolle spielen. „Wir wollen gewinnen“, hat Hain klare Ziele für diese Begegnung.

Wir, das ist der Tabellenführer der Bundesliga aus Bonn. „Bei uns steht der Teamgedanke im Vordergrund, jeder ordnet sich dem unter“, erklärt der Aufbauspieler die vier Bonner Siege zum Saisonauftakt. Zu hoch bewerten möchte er die Anfangserfolge nicht, denn „die echten Prüfsteine kommen noch“. Dazu zählt er auch die Oldenburger. „In dieser Mannschaft steckt viel individuelle Klasse“, zeigt Hain Respekt vor dem Kader des kommenden Gegners, der zuletzt zweimal in Folge verlor.

Der Aufbauspieler konnte in Bonn bislang allerdings nur wenig zu den Erfolgen beisteuern. Im Schnitt stand er 5:03 Minuten auf dem Feld. Das lässt ihn aber nicht unruhig werden. Kämpfer Hain wird weiter daran arbeiten, sich Trainer Michael Koch zu empfehlen. Und er ist sich sicher, dass auch er noch mal mehr spielen wird. Auch wenn dies noch nicht gegen Oldenburg der Fall sein sollte.

Einer derjenigen, die derzeit in Bonn mehr Spielzeit als Hain bekommen, ist Andrej Mangold. Der 24-Jährige hat wie Hain eine Oldenburger Vergangenheit. Von 2005 bis 2007 spielte er beim Regionalligisten Oldenburger TB. „Ich habe damals auch manches Mal mit dem Bundesligateam des damaligen Trainers Don Beck trainiert“, erzählt Mangold. „Zum Einsatz bin ich aber nicht gekommen.“ Das kommt er nun beim Tabellenführer umso mehr, im Schnitt stand der aus Hannover stammende Mangold an den ersten vier Spieltagen 17:55 Minuten lang für die Bonner auf dem Feld. Für einen jungen deutschen Spieler ist das ein exzellenter Wert.

Im Gegensatz zu Hain wechselte der Aufbau- und Flügelspieler nicht direkt aus Oldenburg nach Bonn. Aus dem Nordwesten ging Mangold 2007 nach München, wo er bei Telemotive München und Bayern München aktiv war, ehe er 2009 in seine Heimatstadt zum UBC Hannover wechselte. Sein Bundesliga-Debüt gab er in der Saison 2010/11 bei den Artland Dragons Quakenbrück, bei denen er vor allem gegen Ende der vergangenen Saison in den Playoffs viel Spielzeit erhielt.

„Dass ich nun auch so viele Minuten bekomme, hatte ich nicht unbedingt erwartet“, sagt Mangold. „Ich nehme das natürlich gerne an und versuche, das Vertrauen des Trainers durch gute Leistungen zu rechtfertigen.“

 @ Mehr Infos unter http://www.NWZonline.de/ewebaskets

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.