Oldenburg Den Pflichtsieg gegen die Tigers Tübingen hatten die EWE Baskets Oldenburg recht schnell zu den Akten gelegt. Nach dem verdienten 94:86 (52:43)-Heimerfolg im vorletzten Hauptrundenspiel am Sonntagnachmittag gingen beim Basketball-Bundesligisten die Blicke schon voraus in Richtung Playoffs. Denn weil sich Bonn durch einen Sieg im Parallelspiel gegen Braunschweig den fünften Platz sicherte, steht fest, dass die Oldenburger im Viertelfinale der Meisterrunde wie schon im Vorjahr auf die Rheinländer treffen.

Damit erlebt ein echter Klassiker der Basketball-Bundesliga seine nächste Auflage: Beide Vereine pflegen seit 2009, als die Oldenburger den Bonnern in einer denkwürdigen Finalserie die schon sicher geglaubte Meisterschaft wegschnappten, eine innige Rivalität. Aufgefrischt wurde diese in der vergangenen Saison, als beide Teams in verschiedenen Wettbewerben gleich neunmal aufeinandertrafen. In Erinnerung geblieben ist vor allem das Playoff-Viertelfinale, in dem sich die Oldenburger knapp mit 3:2-Siegen durchsetzten.

„Bonn ist individuell auf jeder Position sehr stark besetzt. Ich denke, das Heimrecht ist ein ganz wichtiger Punkt. Unsere Fans können uns wie heute einen extra Schub im Viertelfinale geben“, sagte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski, für dessen Team die Serie gegen Bonn wie schon vor einem Jahr mit einem Heimspiel beginnt. Das erste Spiel in der großen EWE-Arena findet voraussichtlich am Sonnabend, 10. Mai, statt, die Uhrzeit steht noch nicht fest. Karten gibt es ab diesen Dienstag um 10 Uhr auf der Internetseite der Baskets (www.ewe-baskets.de/tickets).

Zwei Tage nach dem Auswärtscoup bei Meister Bamberg war den Oldenburgern der Kräfteverschleiß gegen Tübingen anzumerken. Zwar begannen die Baskets furios und lagen in der 2. Minute bereits mit 11:2 in Führung. Doch in der Folge fanden die Gäste um den Ex-Oldenburger Jonathan Wallace immer besser ins Spiel, zeigten sich sehr beweglich, defensivstark und treffsicher. Die Oldenburger dagegen offenbarten immer wieder Lücken im Abwehrverbund. Bis auf neun Punkte zog Tübingen in der Folge davon (37:28, 13.).

Über den Kampf kamen die Baskets Mitte des zweiten Viertels zurück ins Spiel. Kapitän Rickey Paulding gelang nach schönem Alleingang der 37:37-Ausgleich (15.). Kurz darauf sorgte der überragende Chris Kramer für die nächste spektakuläre Aktion, als er nach langem Pass von Dru Joyce zum Alley Oop heran flog und die 4825 Zuschauer von den Sitzen riss. Viele Ballgewinne durch Defensiv-Rebounds und schnelles Umschalten prägten nun die von Oldenburg dominierte Partie.

In Hälfte zwei zogen die Gastgeber weiter davon (76:57, 27.). Zwar konnte Tübingen zum Ende noch etwas verkürzen, doch wirklich gefährdet war der Heimsieg nicht mehr.


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Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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