Oldenburg Die Zahl von lediglich 1721 Zuschauern beim Viertelfinal-Playoffspiel der EWE Baskets gegen die ukrainische Mannschaft von Khimik Yuzhne (82:74) am Dienstagabend in der EWE-Arena (3148 Plätze) machte es deutlich: Mit der Euro-Challenge hat sich das Oldenburger Basketball-Publikum noch immer nicht richtig angefreundet.

Zu den bisherigen sieben Heimspielen in diesem Europapokal-Wettbewerb kamen im Schnitt 1678 Besucher. Bei Bundesligaspielen liegt der Schnitt in dieser Saison bei 3123 Zuschauern.

„Die Euro-Challenge wird von vielen Basketball-Interessierten wohl nicht als so attraktiv angesehen“, sagt Baskets-Sprecher Torben Rosenbohm: „Zudem war der Spielrhythmus etwas unglücklich.“ So bestritten die Baskets in der ersten Gruppenphase drei Heimspiele innerhalb von drei Wochen. In der zweiten Gruppenphase stand das Weiterkommen der Oldenburger schon vor den abschließenden beiden Heimspielen fest. Immerhin, so Rosenbohm, hätten aber viele Interessierte in der Euro-Challenge erstmals ein Baskets-Spiel sehen können, da die Bundesliga-Heimspiele meist ausverkauft seien.

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Peter Mydla vom Baskets-Fanclub „Flying Moins“ vermutet, dass die geringe Bekanntheit der Gegner ein Grund für die niedrige Zuschauerzahl ist. Über den geringen Zuspruch am Dienstag – er selbst war in der Halle – war Mydla dennoch überrascht: „Immerhin steht die Mannschaft im Viertelfinale des Europapokals“, wundert sich der Fan.

Den besten Besuch in der Euro-Challenge verzeichneten die Oldenburger gegen den Bundesliga-Rivalen Bonn (1920). Den schwächsten Besuch gab es gegen Tsmoki Minsk, als 1380 Zuschauer in den Rasta-Dome nach Vechta kamen. Dorthin hatten die Baskets die Partie verlegt, da die heimische Arena belegt war. Ausverkauft war die Halle des Zweitligisten Rasta Vechta damit aber nicht, sie bietet 2000 Zuschauern Platz.

Sollten die Baskets auch 2013/14 in der Euro-Challenge spielen, ist laut Rosenbohm für die entsprechenden Spiele ein Verbleib in der derzeit noch genutzten kleinen Arena wahrscheinlich. In der 6000 Zuschauer fassenden neuen Arena (diese wird am 20. April mit dem Bundesligaspiel gegen Bonn eröffnet) bestreiten die Oldenburger ihre Europapokalspiele nur dann, wenn sie sich für die Euroleague qualifizieren. Wo mögliche Eurocup-Partien stattfinden könnten, sei noch offen.


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Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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