Basketball In Quakenbrück
Dragons ziehen wieder durchs ganze Land

Beim Basketball-Zweitligisten Artland Dragons Quakenbrück herrscht inzwischen wieder Vollprofitum. Trainer Florian Hartenstein erklärt, wie das funktioniert.

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Mit Quakenbrück nun in der 2. Liga unterwegs: Trainer Florian HartensteinBild: Imago
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Frage: Herr Hartenstein, was ist in der neuen Saison für die Artland Dragons aus Quakenbrück in der 2. Basketball-Bundesliga möglich?
Florian Hartenstein (41): Die 2. Liga ist für uns Neuland. Das bedeutet, dass wir uns erst einmal zurechtfinden wollen. Ich denke, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Von einer möglichen Playoff-Teilnahme möchte ich aber nicht reden.
Frage: Die Artland Dragons spielten von 2003 bis 2015 in der Bundesliga. Nach dem Rückzug des Hauptsponsors ging es dann für drei Jahre in die 3. Liga, nun ist das Team in der 2. Liga vertreten. Wie sehen die Strukturen in Quakenbrück mittlerweile aus?
Hartenstein: Wir haben eine Mannschaft mit Vollprofis. Der von Ihnen angesprochene Hauptsponsor hatte sich damals ja nicht komplett zurückgezogen, sondern sein Engagement nur verringert. Außerdem sind andere Sponsoren aus der Region hinzugekommen. Und so ist es möglich, mit zehn Profis in die Saison zu gehen.
Frage: Was sind in der 2. Liga die größten Herausforderungen für Sie und Ihr Team?
Hartenstein: Die 3. Liga ist in eine Nord- und eine Südstaffel geteilt, die 2. Liga ist dagegen eingleisig. Also kommen ganz andere Reisewege auf uns zu. Wir werden fast bei jedem Auswärtsspiel einen Tag vorher anreisen. Denn wenn man sehr früh losfährt und dann sechs oder sieben Stunden im Bus sitzt, ist das keine gute Vorbereitung auf ein Spiel am selben Tag. Hinzu kommt natürlich die höhere Qualität der Mannschaften. Das Niveau in der 2. Liga ist eben einiges höher als in der 3. Liga
Frage: Im Vergleich zur Vorsaison hat sich der Kader – auch mit Blick auf die schwierigeren Gegner – deutlich verändert. Welcher Spieler bringt Sie weiter?
Hartenstein: Wir haben grundsätzlich einen Kader, in dem viel Entwicklungspotenzial steckt. Ich möchte die Erwartungen eigentlich gar nicht an bestimmten Spielern festmachen. Aber wenn Sie nach einzelnen Akteuren fragen, will ich doch ein paar Namen nennen. Da ist zum einen Chase Griffin, der schon in Gießen, Hagen und Vechta gespielt hat. Er hat sehr viel Erfahrung und wird uns helfen. Außerdem haben wir Paul Albrecht verpflichtet. Er war früher in der Baskets Akademie in Oldenburg und hat in der vergangenen Saison in der 2. Liga in Hanau gespielt. Auch er kann uns weiterbringen.
Frage: Sie selbst sind Trainer einer Profimannschaft in Deutschland, Ihr 20-jähriger Sohn Isaiah Hartenstein steht im Aufgebot des NBA-Teams Houston Rockets. Sprechen Sie eigentlich mit ihm noch über andere Sachen als Basketball?
Hartenstein: (lacht) Ja, das tun wir. Aber natürlich nimmt Basketball viel Raum ein, wenn wir telefonieren. Derzeit ist es so, dass wir ganz viel Freude miteinander teilen. Quakenbrück spielt in der 2. Liga und er hat den Sprung in den Rockets-Kader geschafft. Das sind doch erfreuliche Dinge.
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