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Bamberg Gekämpft, gekratzt, gebissen – und am Ende gefeiert: Rasta Vechta hat dank eines erneut aufopferungsvollen Kampfes den vorzeitigen Halbfinaleinzug in der Basketball-Bundesliga und damit die große Sensation perfekt gemacht. Am Dienstagabend gewann der verletzungsgebeutelte Aufsteiger von Trainer Pedro Calles mit einer unglaublichen Energieleistung Spiel vier der Viertelfinalserie bei Brose Bamberg mit 90:86 (42:46) und entschied die Serie mit 3:1 für sich. Damit ist Vechta der erste Aufsteiger seit 2012, der das Halbfinale erreicht. Dort wartet Titelverteidiger Bayern München, die erste Partie findet am Sonntag statt.

Auch in der vierten Partie setzte Vechta nur sieben Spieler ein. Das Verletzungspech – die Leistungsträger Seth Hinrichs, Tyrone Nash und Clint Chapman fehlen seit Wochen – machte die Mannschaft von Calles auch dieses Mal durch ihr großes Kämpferherz wett.

Von müden Beinen war schon im ersten Viertel bei den Vechtaern nichts zu sehen. Vor allem bei den Rebounds arbeitete das Calles-Team exzellent, konnte sich so sogar den ein oder anderen leichten Ballverlust erlauben und lag dennoch nach zehn Minuten mit 21:19 vorn.

Die Gäste setzten ihren couragierten Auftritt im zweiten Abschnitt fort und führten nach einem Dreier von T.J. Bray mit 29:26 (14.). Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit wurde Rasta etwas unkonzentrierter in den Aktionen, lag kurzzeitig mit 38:44 hinten und ging mit einem 42:46 in die Pause.

Direkt nach der Halbzeit baute Bamberg den Vorsprung durch zwei Dreier von Bryce Taylor auf 52:42 aus. Doch wer jetzt gedacht hätte, die Gäste werden müder, sah sich getäuscht. Angeführt von einem nun überragenden Austin Hollins (22 Punkte) und angetrieben durch eine unglaublich intensive Verteidigung kämpfte Vechta sich zurück, glich durch Hollins zum 60:60 aus (26.) und lag nach vier Zählern in Serie von Center Michael Kessens (18 Zähler) plötzlich mit 70:62 vorn (28.). Nach dem dritten Viertel stand es 70:65 für den Außenseiter.

Im letzten Abschnitt entwickelte sich eine Partie, in der die Führung ständig wechselte und die dramatisch endete. Josh Young brachte Vechta nach einem Ballgewinn 30 Sekunden vor dem Ende mit 87:86 in Führung. Bambergs Augustine Rubit verwarf, Bray verwandelte danach einen seiner beiden Freiwürfe zum 88:86. Erneut hatte Bamberg eine letzte Chance, das Spiel noch auszugleichen. Und erneut verteidigte Vechta derart aggressiv, dass es einen Ballverlust provozierte – Young vollendete mit einem leichten Korbleger zum 90:86 und löste einen stürmischen Jubel im Team und bei den etwa 50 mitgereisten Rasta-Fans aus.

Das erste Halbfinale steht bereits seit Sonntag fest. Die EWE Baskets Oldenburg erwarten an diesem Sonntag (15 Uhr/große Arena) Alba Berlin zu Spiel eins der Serie. Beide Teams hatten sich in der Runde der letzten Acht souverän mit 3:0 durchgesetzt.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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