Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg hat den Ausrutscher von Herausforderer FC Bayern München genutzt und darf in der Basketball-Bundesliga weiter auf die Pole Position für die Playoffs hoffen.

Dank eines mühevollen 86:82 bei den Phantoms Braunschweig liegt der Verfolger (36:6) bei zwei Spielen weniger zumindest nach Minuspunkten gleichauf mit dem Tabellenführer (40:6).

ALBA Berlin (34:12) patzte dagegen und verlor nach einem 77:89 bei den MHP RIESEN Ludwigsburg den Anschluss an das Spitzenduo. Die EWE Baskets Oldenburg feierten einen 111:78-Kantersieg gegen das neue Tabellenschlusslicht medi Bayreuth und zogen mit ALBA gleich.

Bamberg hatte in Braunschweig mehr Mühe als erwartet. Dabei ging der Favorit mit einem komfortablen 14-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel, wo es am Ende noch einmal eng wurde. D'Or Fischer war mit 16 Punkten bester Werfer bei den Franken, aufseiten des Gastgebers überzeugte Isaiah Swann (22).

ALBA wurde in Ludwigsburg ein desaströses drittes Viertel zum Verhängnis. Innerhalb von zehn Minuten wandelten die von Coby Karl (22) und Keaton Grant (20) angetriebenen Hausherren den 34:40-Halbzeitrückstand in eine 62:52-Führung um.

Für den Pokalsieger aus Berlin, der in David Logan und Jan-Hendrik Jagla (je 13) seine besten Werfer hatte, war dies jedoch nicht der einzige Tiefschlag an diesem Abend. Im Halbfinale des BBL-Pokals wartet Ende März Meister Bamberg. Dies ergab die Auslosung in der Halbzeit des Spiels ratiopharm Ulm gegen Mitteldeutscher BC, das die Hausherren mit 79:75 für sich entschieden.

Die Ulmer, die Ende März als Ausrichter des Top-4-Turniers auf die Bayern um den Finaleinzug spielen, taten sich äußerst schwer und hatten den Sieg vornehmlich dem treffsicheren Edgar Sosa (19) zu verdanken.

Ein Schützenfest feierte Oldenburg gegen den Tabellenletzten aus Bayreuth. Julius Jenkins war mit 21 Zählern bester Werfer, Ricky Paulding und Nemanja Aleksandrov (beide 19) standen ihm kaum nach. Eine bittere Heimniederlage kassierte Aufsteiger Rasta Vechta beim 80:82 gegen die Telekom Baskets Bonn. Der Tabellensechste drehte die Partie erst im Schlussviertel, woran Benas Veikalas (25) den größten Anteil hatte.

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