Neuland Ganze Arbeit hat Heinrich Kruse beim Schützenverein Neuland geleistet. Über mehrere Wochen hat der gelernte Tischler wieder einen hölzernen Adler gebaut. Damit steht einem öffentlichen Adlerschießen am Samstag, 11. August, auf dem Vereinsgelände an der Schützenstraße nichts mehr im Wege. Das Dauerfeuer kann beginne, damit dem Adler die Federn in seinem Horst gestutzt werden können.

Schützenbruder Kruse hat sich seit mehreren Wochen viel Mühe gegeben, um dem Adler etwas mehr Halt in seinem Nest zu geben. „Wir sind froh, dass er den Adler wieder gebaut hat“, sagte der Vorsitzende des Schützenvereins Neuland, Johannes Warnken.

Das öffentliche Adlerschießen beginnt am Samstag, 11. August, um 15 Uhr. Nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern die gesamte Bevölkerung kann teilnehmen. „Der Vogel findet auch wieder ein gut vorbereitetes Nest vor“, meinte Warnken. Die Abnahme der Anlage sei durch die Fachleute erfolgt und es habe keine Beanstandungen gegeben, ergänzte Präsident Siegfried Ukena. Den teilweise aus kunstvoll gedrechselten oder ausgesägten und bemalten Holzteilen bestehenden Vogel hat Erbauer Kruse nun an den Vorstand des Schützenvereins Neuland übergeben. Es ist in der Tat ein Schmuckstück. „Eigentlich viel zu schade, um ihn zu zerstören“, meinte der Vorsitzende.

„Vor einigen Monaten habe ich in meiner Freizeit damit begonnen, den Greifvogel zu bauen. Von Woche zu Woche wuchs er“, sagte Kruse. Nun hat er sein Federkleid, Zepter, Reichsapfel und den farblichen Anstrich bekommen. Er sei in diesem Jahr etwas schwerer. Der Adler bringt bei einer Spannweite von 1,20 Meter immerhin zehn Kilogramm auf die Waage. „Ganz schön schwer“, meinte Vorsitzender Warnken bei den Probeversuchen, den König der Lüfte in seinen Horst zu bugsieren. Doch es passte alles und mit vereinten Kräften brachten die Vorstandsmitglieder den Adler in das Schützenhaus.

Dort muss er nun noch gut zwei Wochen im Keller sein Dasein fristen. Ob Rumpf, Reichsapfel oder Schwinge. Der oder die Erleger erhalten dafür einen Orden, erklärte der Präsident. Im Mittelpunkt steht am Samstag, 11. August, aber nach wie vor das traditionelle Königsschießen. Der neue Regent wird nach alter Tradition mit dem Schuss auf die Scheiben ermittelt. Es wird spannend werden, wer die Nachfolge von König Hartmut Kapels antreten wird. Die feierliche Proklamation der neuen Majestät erfolgt auf dem Schützenfest, das am Samstag und Sonntag, 18. und 19. August gefeiert wird.

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