HARKEBRüGGE HARKEBRÜGGE - Vom Laubharken bis zum Gardinenwaschen – allerlei Hilfe im Haushalt bieten viele junge Menschen, die nach langer Arbeitslosigkeit bei der Kolping-Berufshilfe Harkebrügge eine Beschäftigung gefunden haben, täglich an. Zwischen Strücklingen und Friesoythe sind sie unterwegs und unterstützen hilfsbedürftige Menschen. Auch weitere Projekte bietet die Einrichtung, als „Sozialer Briefkasten“ bekannt, für junge Leute an. In diesem Jahr feierte die Einrichtung ihren 20. Geburtstag.

„Unsere Arbeit schafft Hoffnung“ ist das Leitmotiv der Einrichtung. So hoffen die Verantwortlichen natürlich auch für die kommenden Jahre, dass die entsprechende Unterstützung durch die Agentur für Arbeit, das Land Niedersachsen und die Europäische Union weiter gewährt wird. „Bis 2007 gibt es da keine Probleme. Bis dahin steht die Unterstützung“, sagt der Geschäftsführer der Kolping-Berufshilfe, Johannes Beering. Der Vechtaer ist zuversichtlich, dass die Harkebrügger Einrichtung auch dann weiter gefördert wird.

Über die Arbeit vor Ort informierten sich jetzt die beiden SPD-Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag, Renate Geuter aus Friesoythe und Claus Peter Poppe aus Quakenbrück. Die Friesoyther Abgeordnete sitzt in Hannover im Arbeitskreis Haushalt und Finanzen. Ihr Kollege Poppe ist Mitglied im Kulturausschuss. Beide Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von der Arbeit der Kolping-Berufshilfe in Harkebrügge. Besonders positiv fielen die Umbauarbeiten auf. „Das sind gute Grundlagen für die weitere Entwicklung der Einrichtung“, meinte Geuter.

„Frauen und Mütter, arbeitslose Jugendliche, finden hier Arbeit, um ein besseres Leben führen zu können und den Einstieg in das Berufsleben zu finden“, sagte Johannes Beering. Die Kolping-Berufshilfe leiste soziale Arbeit im Landkreis, sie stelle einen Mosaikstein im großen Sozialbild, aber ein kleines sehr wichtiges Rad im Getriebe der Gesellschaft dar.

Sowohl Geuter als auch Poppe sahen bei ihrer Besichtigung den hohen Stellenwert des Projektes und sagten ihre Unterstützung für die Weiterführung der Einrichtung in Harkebrügge zu.

„Für viele Bürger unserer Gemeinde sind die sozialen Hilfsdienste für Alte, Alleinstehende und Familien inzwischen unverzichtbar geworden“, sagte Barßels Bürgermeister Johannes Budde. Daher stelle die Gemeinde die Räumlichkeiten auch gern kostenlos der Kolping-Berufshilfe zur Verfügung.

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