Barßel Die neue Wegekreuzanlage, die von der Kolpingfamilie auf dem Barßeler Esch, durch den früher die Fronleichnamsprozession der Katholischen Kirchengemeinde führte, nimmt konkrete Formen an. Bislang fehlt der Korpus in der Anlage. Doch Kreuz und Korpus sind mittlerweile durch die Tischlerei Rädeker & Bohle in Nordloh angebracht worden. Die Firma hatte auch die Grundform restauriert.

Das Kreuz ist aus Eichenholz erstellt und hat eine Größe von rund 2,80 mal 1,60 Meter. Bis ins Detail ist die Figur ausgearbeitet. Daher freut sich Hans Geesen, Vorsitzender des Barßeler Gesellenvereins, dass der Korpus die Gedenkstätte auf dem Esch schmücken wird. „Der Korpus ist ein Geschenk des bereits verstorbenen Tischlermeisters und langjährigen Kolpingbruders Anton Blömer aus Elisabethfehn.“ Eigentlich sei die Figur für den jährlichen Kreuzgang am Karfreitag zur Johanniterkapelle in Bokelesch angedacht gewesen. Doch die damalige Ausführung mit den Holzbalken sei viel zu schwer gewesen. „Somit hat man die Eichenbalken entfernt und den Korpus für die Kreuzanlage abgenommen“, erklärt Hans Geesen.

Im Inneren sind die Fliesen verlegt worden und vor der Anlage ist die Pflasterung auch fertig. So rechnet der Vorsitzende der Kolpingfamilie Barßel, dass schon in Kürze die Einweihung stattfinden kann, soweit die Corona-Pandemie es zulässt. Wenn alles fertiggestellt ist, so hofft Hans Geesen, wird die Fronleichnamsprozession der katholischen Kirchengemeinde wie in früheren Zeiten durch den Barßeler Esch führen.

In seiner Kindheit fand zu Fronleichnam – das Hochfest der Katholiken im Kirchenjahr – eine Prozession nicht nur in den Straßen von Barßel, sondern auch auf dem Esch statt, erinnert sich Hans Geesen. Umrahmt wird die Kreuzanlage durch eine blühende Landschaft.

Doch die neue Wegekreuzanlage soll nicht nur einer möglichen Kundgebung dienen, sondern Spaziergänger und Urlauber zum Gebet oder zur kleinen Erholung einladen. Aber auch soll die neue Anlage fortan des Öfteren für Feldgottesdienste genutzt werden.

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