BAKUM Die Sicherheitsprüfung am Polder Lüsche in Bakum ist abgeschlossen: „Die Ergebnisse bestätigen, dass es die richtige Entscheidung war, den Hochwasserschutz-Polder still zu legen“, betonte Anne Rickmeyer vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). Die Geschäftsbereichsleiterin in der Direktion des NLWKN informierte am Mittwoch im Auftrag des Umweltministeriums die Vertreter der Landkreise und der Kommunen sowie der Unterhaltungsverbände über die weiteren Schritte beim Polder Lüsche.

Die Talsperrenaufsicht im NLWKN hatte die Stilllegung verfügt. Die Hochwasserschutzanlage ist derzeit nicht mehr sicher; Gehölzbewuchs und Wühltierbefall gefährden die Dämme der Anlage, des Weiteren fehlen Dammverteidigungswege. „Ferner sind kleinere Schäden an den Massivbauwerken zu beheben“, sagte Rickmeyer. Der NLWKN rechnet mit einem Sanierungsaufwand von etwa zwei Millionen Euro. Die zwischen 1966 und 1974 errichtete Hochwasserschutzeinrichtung hat ein Stauvolumen von rund 900 000 Kubikmeter Wasser.

Der NLWKN hat im Einvernehmen mit dem Umweltministerium jetzt eine weitere Berechnung in Auftrag gegeben, die die Wirkung des Polders im Hochwasserfall ermitteln soll. Dabei ist von Bedeutung, welche Gebiete mit Hilfe des Polders geschützt werden. „Diese Berechnung werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2008 vorliegen und werden dann mit Ihnen erörtert“, versprach die Ingenieurin den Vertretern der Kommunen und Unterhaltungsverbänden. Dann wird endgültig entschieden, wie es mit dem Polder Lüsche weiter geht.

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