Hausstette Aussagen zur agrarpolitischen Diskussion nach dem Wechsel der Landesregierung in Niedersachsen durch Kreislandwirt Norbert Meyer und ein Konjunktur- und Marktausblick durch Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, standen am Montag im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung des Kreislandvolkverbandes bei „Tiemerding“ in Hausstette.

Mit dem neuen Agrarminister Christian Meyer sei er sich einig, dass alle 40 000 landwirtschaftliche Familienbetriebe in Niedersachsen erhalten bleiben müssen, erklärte Meyer vor mehr als 200 Landwirten aus dem Kreis Vechta. Für das Kürzen der Schnäbel und die Kastration der Ferkel habe man noch keine richtige Lösung gefunden: „Bei allen Eingriffen am Tier sind wir dabei, es müssen nur gute und nachhaltige Lösungen gefunden werden.“

Meyer sprach den Flächenverbrauch und den Anstieg der Grundstückspreise an. Auch die Meldepflicht für die Verwertung und den Export der Gülle waren ein Thema. Beim Gülleaufkommen bewegten sich einige Landwirte „hart an der Grenze“. Mit den auf der Agritechnica in Hannover vorgestellten gleichen Fahrzeugen werde man künftig Gülle nach Ostniedersachsen transportieren und mit Mais zurückkommen.

Nach der Ehrung des Ortslandvolkvorsitzenden Bernhard Rolfes aus Mühlen für mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und Grußworten von Bürgermeister Hans Lehmann und des stellvertretenden Landrats Friedhelm Biestmann unternahm Hellmeyer einen Diskurs über „Status, Krise, Konjunktur und Marktausblick“. Er sprach die Finanzkrise an, lobte die gute Struktur in Deutschland, auch die europäische sei besser als die in den USA und Großbritannien, und wagte den Ausblick, dass Griechenland auf einem „aufsteigenden Ast“ sei und die Schulden mit Zinsen zurückzahle.

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