EKERN Zufrieden können die Züchter des Kaninchenzuchtvereins I 22 Bad Zwischenahn und Umgebung in diesem Jahr sein. Die unabhängigen Preisrichter bescheinigten den Ausstellern während der Ortsschau des Vereins, die in der Baumschule Brumund in Ekern stattfand, durchschnittlich sehr gute Ergebnisse.

Von den insgesamt 142 ausgestellten Tieren aus allen sechs Zuchtklassen, die zwölf Züchter präsentierten, waren nur fünf ohne Bewertung geblieben. Das mit 97,5 Punkten am höchsten bewertete Tier, ein Kaninchen der Rasse Weiß-Rexe Rotaugen, stammte aus der Zuchtgemeinschaft Reil/Hülsebusch aus Westerstede.

Überhaupt war die Zuchtgemeinschaft von Alexandra und Holger Reil sowie Heike Hülsebusch diesmal sehr erfolgreich. Das Duo gewann sowohl die Siegerpokale in den Klassen 1 (Zwergwidder weiß Rotaugen) und 6 (Weiß-Rexe Rotaugen) und belegte in der Gesamtleistung (hier werden die acht besten Tiere bewertet) die Plätze eins und drei. Sieger der Klasse 2 wurde Hermann Abeling aus Wetschen, der Deutsche Riesen-Schecken schwarz-weiß vorstellte. Mit dieser Rasse stellte er auch die beste Häsin.

Die Klasse 3 dominierte Bernhard Boldt aus Bad Zwischenahn mit Zwergwiddern thüringerfarbig-weiß, während sich in der Klasse 4 Dietmar Zärtner aus Dänikhorst mit Kaninchen der Rasse Rote Neuseeländer durchsetzen konnte. Der Siegerpokal in der Klasse 5 ging an Johann Atorf aus Edewecht mit seinen Kaninchen der Rasse Satin-Elfenbein Rotaugen.

Der Wanderpokal für den besten Jungzüchter ging in diesem Jahr an Corinna Boldt aus Bad Zwischenahn mit ihren Zwergwiddern Thüringerfarbig. Florian Bloy, ebenfalls aus dem Fremdenverkehrs- und Kurort, erhielt einen Pokal für das beste Tier eines Jungzüchters.

Während der stellvertretende Kreisvorsitzende des Kaninchenzuchtverbandes Nord-Oldenburg, Heiko Würdemann, dem Verein eine sehr gute Arbeit attestierte, verglich der stellvertretende Bürgermeister von Bad Zwischenahn, Jochen Finke, die Ortsschau mit dem Erntedankfest der Landwirte. Bei der Vereinsschau werde die „Ernte“ eines Zuchtjahres ausgestellt. Hier sei zu sehen, was aus den Würfen geworden sei.

Während die Organisatoren um den 1. Vorsitzenden Karl-Georg Tönjes-Deye mit dem Besuch am ersten Tag nicht wirklich zufrieden sein konnten, hellten sich ihre Mienen am zweiten Tag deutlich auf. Da fanden auch viele Familien den Weg nach Ekern, um zusammen mit ihren Kindern die wunderschönen Tiere zu bewundern.

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