BAD ZWISCHENAHN Über einen weiteren erfolgreichen Beitrag zur Völkerverständigung kann sich die Gemeinde Bad Zwischenahn freuen, die unlängst Besuch aus ihrer polnischen Partnerstadt Goluchow erhielt. 15 Vertreter des kleinen Ortes mitten im Herzen Polens waren angereist, um Land und Leute an der „Perle des Ammerlandes“ näher kennen zu lernen.

Besichtigungen prägten die dreitägige Visite: So lernten die Gäste unter anderem die Kurklinik, den Fischereiverein, das Kayhauser Moor und den Nutztierpark Sindermann kennen. Besonders angetan seien die Polen auch von einer Fahrt auf dem Bad Zwischenahner Meer sowie von der Besichtigung der Querensteder Mühle gewesen, erklärte Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling.

„Wir wollten unserem Besuch ein neues und abwechslungsreiches Programm bieten“, ergänzt Sabine Krüger, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Bad Zwischenahn und Organisatorin des Besuchs. „Einige Teilnehmer hatten bereits an früheren Austauschfahrten teilgenommen, daher haben wir dieses Mal andere lohnenswerte Ausflugsziele ausgewählt.“

Während des Aufenthaltes hätten die Gäste, die sich offensichtlich im Ammerland wohl fühlten, vor allem Interesse an den ländlicheren Ausflugszielen gezeigt, so Krüger. Da der Tourismus auch in Goluchow eine immer größere Rolle spiele, habe man vor allem nach Anregungen aus diesem Bereich gesucht. Denkbar wäre beispielsweise eine Nutzung des örtlichen Moores nach Zwischenahner Vorbild, überlegte Gulochows Bürgermeister Marek Zdunek.

In besonderer Erinnerung geblieben seien aber auch die Baumschulen, lächelt die Organisatorin. Insbesondere die Gäste, die den Ort aus vorherigen Reisen kannten, waren begeistert über die Vielzahl der schönen Pflanzen.

Zum Besuch der Mühle waren neun der insgesamt fünfzehn Besucher erschienen. Die Angehörigen der WOPR (polnisches Pendant zur Deutschen Lebensrettungsgesellschaft) verbrachten den Nachmittag bei der DLRG in Bad Zwischenahn.

Den feierlichen Abschluss des Besuchs bildet ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Seeblick“.

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