Bad Zwischenahn Rund 150 Soldaten der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31 haben mit dem Ausbildungsabschnitt „Wassersprungdienst“ am Mittwoch und Donnerstag traditionell die Bad Zwischenahner Woche bereichert. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Treiben über dem See trockenen Fußes vom Ufer aus.

Als Start- und Landeplatz des für die Notverfahrenübung „Wasserlandung“ eingesetzten Hubschraubers diente erneut das Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses Rostrup an der Elmendorfer Straße. Unweit des ehemaligen Offizierheims schraubte sich die Maschine vom Typ Bell UH-1D immer wieder mit jeweils sechs Springern an Bord auf die Absetzhöhe von 500 Meter über das Zwischenahner Meer.

Der verantwortliche „Absetzer“ im Luftfahrzeug gab bei ständigem Funkkontakt zum Boden das Manöver frei und die Soldaten sanken mit rund fünf bis sechs Metern pro Sekunde dem fünften Element entgegen. Hierbei waren deren Fallschirme mittels einer Aufziehleine mit dem olivgrünlackierten Helikopter verbunden und öffnen sich dadurch automatisch.

Rein rechnerisch dauerte es in etwa 70 Sekunden, bis die Soldaten mit ihren „Rundkappen“, so nennen Insider die Schirme der Automatikspringer ihrer runden Form wegen, in das etwa 20 Grad warme Wasser eintauchten.

Der dortige Aufenthalt war aber nur von kurzer Dauer. Denn die brigadeeigenen Pioniere aus Seedorf hatten im Nu mit ihren 40-PS-starken Sturmbooten ihre durchnässten Kameraden erreicht und fischten sie aus dem Wasser.

Hunderte Schaulustige verfolgten während der beiden Tage das Treiben trockenen Fußes vom Ufer aus. Mit der Vorbereitung dieser Veranstaltung waren 50 Soldaten der Luftlandepionierkompanie 270 schon Tage lang vor der Übung beschäftigt.

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