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Mehrwertsteuer-Senkung, Kinderbonus, ...
Koalition beschließt umfassendes Konjunkturpaket

Petersfehn „Auch wenn die Jugendpfleger älter werden, werden sie nicht automatisch Altenpfleger.“ Mit diesem Satz waren Arno Schilling bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen der Jugendräume in Petersfehn nicht nur die Lacher sicher. Der Bürgermeister traf damit auch den Kern der Sache: „Sind Jugendzentren noch zeitgemäß?“ Die Kommunalpolitik, aus der zahlreiche Vertreter anwesend waren, werde sich auf einer der nächsten Fachausschusssitzungen mit der zukünftigen Ausrichtung der Einrichtungen befassen. Das solle eine „Debatte werden, in die sich die Jugendpflege aktiv einbringen kann“.

Ehemaligentreffen

Alle fünf Jahre lädt das JuZ Petersfehn Ehemalige zum Wiedersehen ein. Am Sonnabend, 23. Februar, wird ab 20 Uhr gefeiert. Eine Anmeldung zur besseren Planung ist erwünscht per Telefon unter Telefon  04486/8381 oder per Mail an jugendraeume. petersfehn@ewetel.net

Dass das JuZ Petersfehn allerdings auch nach drei Jahrzehnten noch nicht auf dem Weg zu einem Seniorenzentrum ist, bewiesen die zahlreichen Kinder, die an der Feier teilgenommen und sich unter die Ehrengäste gemischt haben. Schilling hob die „seit Jahren praktizierte Nachhilfebetreuung“ sowie die Hortbetreuung in den Ferien als Beispiele hervor, wie die Einrichtung über die Jahre hinweg auf sich ändernde Anforderungen reagiert habe.

Diese Veränderungen skizzierte auch der Leiter der Jugendräume, Uwe Seitz. Habe es angesichts des Alters der Besucher von 20, 22 Jahren früher Überlegungen gegeben, „ob wir eine Altersgrenze ziehen“, nehme heute das Angebot für Kinder einen immer größeren Raum ein. Unverändert aber böten die Älteren den Jüngeren Orientierung. Und nach wie vor biete das JuZ den Heranwachsenden Raum: „Raum zum Großwerden, Raum für Entfaltung, aber auch Raum zum Chillen, zum zweckfreien Tun.“

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Sicher, so Seitz weiter, habe durch die weit verbreitete Nutzung von sozialen Netzwerken und elektronischen Medien der Trend zur Individualisierung zugenommen, „ebenso der Trend zur Vereinzelung“. Aufgabe des JuZ sei es somit, die Kinder und Jugendlichen zu begleiten, damit das virtuelle Leben vorübergehend in den Hintergrund gedrängt werde, damit das Miteinander gelebt werden könne. „Die Jugendräume sind das reale Leben als Gegengewicht.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 
Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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