BAD ZWISCHENAHN Einstimmig wählten die Mitgliedes FDP-Kreisverbandes am Donnerstagabend auf der Mitgliederversammlung im Bad Zwischenahner „Lönskrug“ den Rasteder Ortsverbandsvorsitzenden Carsten Helms zum Nachfolger des Ammerländer FDP-Kreisvorsitzenden Heiko Ockenga. Nach 13-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender stellte er sich aus Altersgründen nicht zu einer erneuten Wahl.

Der 32-jährige Helms dankte seinem Vorgänger für die geleistete Parteiarbeit und bat gleichzeitig, dass Ockenga ihm weiterhin mit „Rat und Tat zur Seite stehe“. Die FDP habe im Ammerland eine lange, starke Tradition. Er werde daran arbeiten, diese Erfolge zu erhalten, was bei der Mitgliedergewinnung anfangen solle. In der Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden wolle er „die dortigen guten Erfahrungen nutzen“.

Die Umfrageergebnisse der FDP seien selten so gut gewesen, stellte Heiko Ockenga nun fest. Leider äußere sich dieses Ergebnis nicht in den Mitgliederzahlen auf Kreisebene. So sei die Mitgliederstärke in den letzten zehn Jahren um rund zehn Prozent gesunken. Ziel müsse jetzt sein, vermehrt junge Ammerländer für die Partei zu gewinnen. Der FDP-Kreisverband habe eine koordinierende Funktion, stellte Ockenga ferner heraus, denn die Parteiarbeit werde als Basisdemokratie verstärkt in den Ortsverbänden wahrgenommen.

Die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Gerold Jelschen (Wiefelstede) und Jürgen Röttges (Bad Zwischenahn) wurden ebenso wie Schatzmeister Klaus Reißel (Bad Zwischenahn) in ihren Ämtern bestätigt. Als Nachfolgerin der bisherigen Schriftführerin Gunda von Dehn (Westerstede) wurde Evelyn Fisbeck (Rastede) in den Vorstand gewählt. In den erweiterten Vorstand als Beisitzer kamen Klaus Baade (Westerloy), Hartmut Bruns (Wiefelstede), Michael Stoczczak (Westerstede), Klaus-Peter Tuchscherer (Bad Zwischenahn) und Heinz Wessel (Edewecht).

Zuvor berichtete die Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende Angelika Brunkhorst aus der Bundesparteipolitik. Die Bundestagskandidatin für Oldenburg und das Ammerland, Dr. Christiane Ratjen-Damerau, stellte ferner ihr künftiges Parteiprogramm vor.

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