BAD ZWISCHENAHN Jan-Dieter Bruns und Jan-Dieter zu Jeddeloh nach alter Forschertradition unterwegs. Nepal schon in füheren Jahrhunderten bevorzugtes Reiseziel von Forschern und Pflanzensammlern.

Von Renate Dierks BAD ZWISCHENAHN - Auf die Spuren der Rhododendron begaben sich nach alter Forschertradition Jan-Dieter Bruns (Baumschule Joh. Bruns, Bad Zwischenahn) und Jan-Dieter zu Jeddeloh (Baumschule zu Jeddeloh, Jeddeloh) in der Heimat der Pflanzen in Nepal. Grund der Reise war unter anderem die Suche nach interessanten Rhododendronwildarten. „Mit diesen Wildarten soll im Rhododendronpark der Baumschule Bruns in Gristede zukünftig weiter gekreuzt werden", so Jan-Dieter Bruns nach der Rückkehr von der Reise.

Nepal war bereits in früheren Jahrhunderten das bevorzugte Reiseziel von Forschern und Pflanzensammlern, die sich speziell mit der Züchtung von Rhododendron befassten. Viele der heute in den Ammerländer Parks und Gärten angepflanzten und auch in den Baumschulen kultivierten Rhododendronarten haben ihren Ursprung in Nepal. Aus diesem Grunde unternahmen die beiden Ammerländer Baumschulisten jetzt gemeinsam eine Reise an die natürlichen Standorte der zur Familie der Heidekrautgewächse gehörenden Pflanzen im Himalayagebirge. Die Rhododendron zählen heute zu einer der Hauptkulturen in den Baumschulen in der Region und bilden einen wichtigen Wirtschaftszweig.

Auf ihrer Expedition begegneten Jan-Dieter zu Jeddeloh und Jan-Dieter Bruns in rund 2500 Metern Höhe am Ursprungsstandort in der Nähe von Kathmandu auch der Nationalblume Nepals, einer baumartig wachsenden, rotblühenden Rhododendron-Wildart. Diese Art ist in Deutschland nicht winterhart, wurde aber von den Züchtern wegen ihrer Blütengröße und leuchtenden Blütenfarbe mit verschiedenen winterharten Rhododendronarten gekreuzt. Viele der Rhododendron-Kreuzungen der Baumschule Bruns wurden von dem im Dezember 2003 91-jährig verstorbenen Vater von Jan-Dieter, Wilhelm Bruns, persönlich vorgenommen und bilden heute den Grundstock der „Gristeder-Neuheiten“. Der Begriff ist namensrechtlich geschützt. Die Tradition der Züchtung wird heute von Gärtnermeister Gerd Eiting fortgesetzt. Schwerpunkte werden dabei im Hause Bruns auf Winterhärte, Laub, kompakten Wuchs und sehr guten Knospenbesatz gelegt.

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