Wolfsburg Die Zeiten ändern sich – auch die bei den Weltpremieren eines VW Golf. Hatte der Konzern vor sieben Jahren noch auf die ganz große Show gesetzt und eigens die Neue Nationalgalerie in Berlin angemietet, wurde die Nummer 8 den gut 500 Gästen aus aller Welt in einer neuen „Event Location“ auf dem Werksgelände in Wolfsburg präsentiert – ohne große Schau. Eine neue Bescheidenheit, die überall gut ankommen dürfte.

Auch bei den Prominenten in der ersten Reihe. Sänger Peter Maffay, die Schauspieler Andrea Sawatzki und Christian Berkel oder Ex-Fußballer Pierre Littbarski lauschten durchaus interessiert den Worten des Konzernchefs Herbert Diess – und denen des Fußball-Bundestrainers Joachim Löw.

Denn der hatte den Golf 8 im Laufe des Nachmittags bereits selbst fahren dürfen. „Mir hat vor allem das neue digitale Cockpit gefallen“, berichtete der Trainer der DFB-Auswahl, deren Hauptsponsor VW seit einiger Zeit ist.

Die Zeiten analoger Anzeige- und Bedienelemente sind vorbei, jeder Golf fährt mit digitalem Cockpit vor, außerdem serienmäßig mit LED-Scheinwerfern, mobilen Online-Diensten, Multifunktionslenkrad und Klimaautomatik. Außerdem umfasst die jetzt „Golf“ und nicht mehr „Trendline“ genannte Basisversion („Life“ und „Style“ ersetzen „Comfortline“ und „Highline“) die Spurhalte- und Abbiegeassistenten.

Im Cockpit gibt es Bedieninseln mit Tasten zum Berühren und Wischen wie bei Smartphones. Wer will, kann den Golf über die Sprachsteuerung auffordern, bestimmte Musiktitel zu spielen, oder nach dem Wetter am Zielort fragen. Erstmals ist der Golf mit vollwertigem Head-up-Display (Aufpreis) zu bekommen.

Erfreulich: Bestimmte Funktionen werden sich nachträglich über Updates aufrüsten lassen. Zum Beispiel bei der Navigation, der online-basierten Sprachführung, dem Fernlichtassistenten oder der automatischen Distanzkontrolle ACC. Außerdem wird es einen „Mobile Key“ geben, der den klassischen Schlüssel ersetzt. Geöffnet wird der Golf dann über das Smartphone.

Beim Design setzt VW wie immer beim Golf auf „Evolution statt Revolution“ – auf Weiterentwicklung des bewährten Erscheinungsbildes. Auffälligste Unterschiede: die Scheinwerfer sind sehr viel schmaler und durch ein dünnes Leuchtenband miteinander verbunden, die Motorhaube wurde auffällig modelliert, die Modellbezeichnung wanderte unter das VW-Logo auf der Heckklappe.

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