Hamburg (dpa/tmn) - Wer einen Kaufvertrag für einen Neu- oder Gebrauchtwagen unterschreibt und dabei eine hohe Anzahlung leistet, sollte eine Bankbürgschaft vom Händler fordern. Das rät der Rechtsanwalt Markus Mingers in der Zeitschrift "Auto Bild" (47/2018).

Diese Sicherheit kann beispielsweise dann helfen, wenn der Händler Insolvenz anmeldet, bevor der Kunde das Auto geliefert bekommen hat. Dann erstattet die Bank die Summe. Lehnt der Händler solche Forderungen ab, sollten Kunden demnach hartnäckig bleiben.

Geht ein Händler insolvent, bevor der Kunde das Auto bekommen hat, könne der Insolvenzverwalter entscheiden, ob der Kaufvertrag noch erfüllt wird oder nicht. Wenn nicht, kann der Kunde seine Forderungen nur im Rahmen des Insolvenzverfahrens anmelden. Das kann bedeuten, "nur ein paar Prozent" der gezahlten Summe zurückzubekommen, berichtet die Zeitschrift.

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