München (dpa/tmn) - Den Luftdruck ihrer Reifen kontrollieren Autofahrer besser immer im kalten Zustand, rät der Tüv Süd. Denn die korrekten Angaben der Hersteller, etwa im Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung, beziehen sich auf kalte Reifen.

Bereits Strecken unter zehn Kilometern können die Reifen erwärmen und die Werte erhöhen. Daher rät die Prüforganisation davon ab, dann Luft abzulassen, sondern empfiehlt eher etwas mehr Druck - etwa 0,1 bis 0,3 bar mehr als empfohlen.

Generell schade ein um 0,2 bis 0,3 bar erhöhter Luftdruck nicht. Denn oft spiegelten die Herstellerwerte einen komfortablen Luftdruck wider. Ausnahme: Nennen die Hersteller selbst explizit einen höheren Eco-Fülldruck, sollten die Autofahrer diesen nicht überschreiten.

Ungünstig ist ein zu niedriger Luftdruck. Wer 0,2 bar zu wenig Druck auf den Reifen hat, verbraucht in der Stadt bis zu fünf Prozent Treibstoff mehr. Sind sogar 0,5 bar zu wenig in den Pneus, droht nicht nur ein Mehrverbrauch von einem Liter auf 100 Kilometern, auch mit Sicherheitseinbußen bei höherem Tempo ist zu rechnen, erklärt der Tüv Süd. Deutlich zu viel Druck verschlechtert die Fahreigenschaften und sorgt für unregelmäßigen Verschleiß der Reifen.

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dpa

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