Tokio Keine Abgase, keine Unfälle - und ein Fahrer, der unterwegs im Auto entspannen kann: So malt sich Nissan mit der Designstudie IDS die Zukunft des Autos aus. Das auf der Motorshow in Tokio (Besuchertage 29. Oktober bis 8. November) vorgestellte Modell soll die Vision eines autonomen Elektrofahrzeugs greifbar machen, erklärte Nissan-Chef Carlos Ghosn. Mit einer Umsetzung rechne er für das nächste Jahrzehnt.

Der IDS scannt seine Umwelt mit zahlreichen Lasern wie Sensoren und lernt zugleich den Fahrstil seines Besitzers. Deshalb findet er sich Nissan zufolge nicht nur allein im Straßenverkehr zurecht, sondern kann sich auch den Vorlieben des Fahrers anpassen. Außerdem kommuniziert der IDS mit andern Verkehrsteilnehmern - unsichtbar über Car-to-Car-Netzwerke und ganz konventionell mit Laufschrift auf LED-Anzeigen.

Je nach Fahrbetrieb passt sich auch das Interieur an. Das Lenkrad klappt beim autonomen Fahren ins Cockpit, seinen Platz nimmt dann ein Tablet-Computer ein. Zugleich lassen sich die vier Sitze lösen und so ausrichten, dass sich die Passagiere besser unterhalten können.

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