Ohne Mühe geht es meist nicht
Viele Fahrradreiniger enttäuschen im Test

Eigentlich sollten Fahrradreiniger den Radputz erleichtern. Doch viele Produkte werden dem Kaufargument offenbar nicht gerecht. Die Prüforganisation GTÜ hat verschiedene Reinigungsmittel getestet.

Bild: dpa-infocom GmbH
Blitzeblank durch kleine Helferlein: Welcher Fahrradreiniger hilft beim Putzen am besten? Foto: U. Kröner/GTÜ/dpa-tmnBild: dpa-infocom GmbH
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Stuttgart (dpa/tmn) - Ganz ohne Mühen gelingt der Fahrradputz meist nicht - obwohl die Hersteller von entsprechenden Reinigern das oft versprechen. Das zeigt ein Test der Prüforganisation GTÜ mit der Zeitschrift "Bike Bild".

Von zehn Sprühmitteln zu Preisen von rund 9 bis 21 Euro pro Liter schneidet nur eines "sehr empfehlenswert" ab. Zwei sind "empfehlenswert". Alle anderen sind dies nur bedingt. Geprüft wurde in den Kategorien Reinigungsleistung, Anwendung, Materialverträglichkeit und Preis.

Testsieger ist der "Dr. Wack F100 Fahrradreiniger Power Gel" für 11,95 Euro pro Liter. Dahinter folgen der empfehlenswerte "Ballistol BikeClean Fahrrad-Reiniger" und der "Sonax Bike Reiniger" für je rund 13 Euro pro Liter. Mehr als die Hälfte der Produkte ermöglicht den mühelosen Fahrradputz laut GTÜ dagegen "nicht oder nur unzureichend". Wer allerdings etwas Hand anlegt und mit dem Lappen nachputzt, könne mit jedem getesteten Produkt verschmutzte Teile komplett reinigen.

Wichtig: Radfahrer sollten immer die Gebrauchs- und Warnhinweise auf den Flaschen beachten, vor allem hinsichtlich der Einwirkzeit. Die beträgt in der Regel nur wenige Minuten. Wer sich nicht daran hält, riskiert unter anderem, dass sich Alu verfärbt, Eisen rostet oder Scheinwerfergläser verätzen oder reißen.

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