München Im Zuge des Diesel-Gipfels haben einige Autohersteller freiwillige Softwareupdates zur Verbesserung der Stickoxid-Emissionen angekündigt. Der ADAC rät Autofahrern aber nur unter der Bedingung dazu, dass Händler oder Hersteller entsprechende Garantien auf die Funktionsfähigkeit und Haltbarkeit der betroffenen Bauteile geben. Laut ADAC muss das insbesondere für Systemteile der Abgasrückführung, Kraftstoffeinspritzung und Abgasnachbehandlung gelten.

Es sei aber nicht nötig, schon vor den Updates zu dokumentieren, dass das Fahrzeug mangelfrei ist. Doch woran ließen sich danach Mängel feststellen? „Sollten Defekte an der Abgasanlage auftreten, bemerkt man das in der Regel nicht über Motorgeräusche, sondern daran, dass der Motor einen klaren Leistungsabfall zeigt“, sagt Reinhard Kolke, ADAC-Leiter Test und Technik.

Allerdings gibt der ADAC in gewisser Weise Entwarnung: Zumindest bei den verpflichtenden VW-Updates im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre hat der Autoclub bei einigen Tests „keine relevanten Änderungen“ hinsichtlich der Leistung und des Verbrauchs nach den Umrüstungen festgestellt. Und der Club habe nur eine Hand voll Fälle registriert, in denen Autofahrer meinten, nach den Updates mehr Verbrauch oder auch ein Ruckeln festzustellen, erklärt Kolke. Das seien aber keine Massenphänomene.

Die freiwilligen Umrüstungsaktionen haben aber noch nicht begonnen. Betroffene Autofahrer würden zuvor schriftlich benachrichtigt, der Zeitrahmen der Maßnahmen sei aber noch nicht bekannt, hieß es etwa auf Anfrage bei VW.

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